1913 wird in Berlin der finale Aufrüstungsschub beschlossen. Er führt das Kaiserreich in den Ersten Weltkrieg. Dabei sahen viele die Katastrophe kommen. Von Gerd Fesser
In Dokumenten des diplomatischen Dienstes lässt sich nachvollziehen, wie gezielt eine Kriegsfraktion in Wien auf den Ausbruch des Ersten Weltkrieges hingearbeitet hat.
1912 treibt Europa auf den Weltkrieg zu. Vereint stemmen sich die linken Parteien dagegen – auf einem Kongress in Basel proklamieren sie Frieden. Von W. Wette
Weil sich Künstler mit dem Leiden und Sterben im Ersten Weltkrieg auseinandersetzten, entstanden einzigartige Werke. Wir zeigen eine Auswahl der Schau "1917" in Metz.
Der Zweite Weltkrieg ist im Panzermuseum der Bundeswehr in Munster noch nicht zu Ende. Alte Infotafeln verschweigen dem Besucher noch immer Nazi-Gräuel und Völkermörder.
Vor 50 Jahren stritten Historiker um die Mitschuld Deutschlands am Ersten Weltkrieg. Fritz Fischers These geriet zur Kontroverse: Handelten die Deutschen etwa mit Kalkül?
Vom Hurra-Patriotismus zur inneren Zerfleischung: Anhand authentischer Schicksale rekonstruiert der Historiker Peter Englund die Wirklichkeit des Ersten Weltkriegs.
Nach einem erfundenen "Hilferuf" deutscher Unternehmer taucht am 1. Juli 1911 das Kriegsschiff "Panther" vor Agadir auf. Die Aktion bringt Europa dem Großen Krieg näher.
War Hitler im Ersten Weltkrieg der tapfere Frontsoldat, als der er sich später darstellte? Der Historiker Thomas Weber sorgt jetzt für neue Diskussionen. Von V. Ullrich
Ein Buch, das unbedingt in die erste Reihe der Werke über den Ersten Weltkrieg gehört: Gabriel Chevalliers "Heldenangst" ist eine grandiose Entdeckung. Von B. Erenz
Am 21. März 1918 griffen eine Million deutsche Soldaten auf einer Frontbreite von 80 Kilometern die englischen Stellungen an der Westfront an, um in einer gewaltigen letzten Kraftanstrengung den Krieg doch noch zu Deutschlands Gunsten zu entscheiden, ehe die Amerikaner in Massen eingreifen konnten.