Beim Treffen der Finanzminister in Dublin sollte es eigentlich nur noch um Einzelheiten des Rettungspakets gehen. Nun braucht der Inselstaat aber mehr Geld als geplant.
Die zähen Verhandlungen über Hilfsmilliarden für Zypern zeigen: Die bisherige Krisenstrategie der Europäer stößt an ihre Grenzen. Von Matthias Krupa, Brüssel
Die Europäische Union forciert ihre Pläne zur Transaktionssteuer. Sie soll gelten, sobald einer der elf Teilnehmerstaaten in einen Handel involviert ist - weltweit.
Erstmals nennt der deutsche Finanzminister eine Summe, die den angeschlagenen Banken in Europa zur Verfügung stehen soll: 80 Milliarden Euro und keinesfalls mehr.
Der Fokus auf die EU-Schuldenkrise hat das Verhältnis zwischen Berlin und Paris gestört. Dagegen hilft eine bessere Zusammenarbeit in der Außen- und Sicherheitspolitik.
Im Bundestag haben sich der frühere und der derzeitige Finanzminister heftig duelliert. Der SPD-Kanzlerkandidat versucht seine Kompetenz in Wählerstimmen zu wandeln.
Zypern muss ebenso geholfen werden wie anderen Euro-Ländern, sagt EU-Parlamentspräsident Martin Schulz im Interview. Das Land sei bereit, nötige Auflagen zu erfüllen.
Japans Wirtschaft leidet unter dem starken Yen und dem Inselstreit mit China. Nun erfüllt die Regierung ein Wahlversprechen und stabilisiert so den Euro.
Die Euro-Finanzminister geben neue Milliarden-Hilfen für Griechenland frei. Die Regierung in Athen aber steht vor der nächsten Herkulesaufgabe. Von Marlies Uken, Brüssel
Die Euro-Finanzminister haben weitere Notkredite für Griechenland endgültig freigegeben. Der erfolgreiche Schuldenrückkauf des Krisenlandes machte dies möglich.
Jean-Claude Juncker hört nach sieben Jahren als Chef der Euro-Gruppe auf. Nun müssen die Finanzminister in wenigen Wochen einen Nachfolger für den Luxemburger finden.
Die Kanzlerin sage beim Thema Griechenland nicht die "volle Wahrheit", kritisiert Peer Steinbrück. Diese wehrt sich: Sie kenne ihre Pflicht und sage "wie die Lage ist".
Die Agentur Moody's hat die Bonität von ESM und EFSF um eine Stufe gesenkt. Der Grund: Die schlechte Kreditwürdigkeit Frankreichs, die kürzlich ebenfalls abgestuft wurde.