Der italienische Literaturnobelpreisträger Dario Fo hat Beppe Grillo im Wahlkampf unterstützt. Er sieht sein Land am Abgrund stehen und wünscht sich – noch mehr Satire.
In der EU sollten Güter aus illegalen Siedlungen im Westjordanland von jenen aus Israel unterschieden werden – für den Nahost-Frieden. Von M. Ahtisaari und M. Robinson
Was, wenn die Briten aus der EU austreten? Eine Katastrophe? Ein Gespräch zwischen dem deutschen Politiker Stephan Mayer und seinem britischen Kollegen Jesse Norman.
Die USA werden bald mehr Öl fördern und zugleich weniger verbrauchen, sagt Fatih Birol von der Internationalen Energieagentur. Das habe erhebliche geopolitische Folgen.
Nach der Wahl der Spitzenkandidaten Göring-Eckardt und Trittin schießen die Grünen selbstbewusst gegen die Kanzlerin. Die SPD will baldige Gespräche über Rot-Grün.
Irans Mullahs oder Ägyptens Muslimbrüder: Die Hamas-Bewegung im Gaza-Streifen ringt um ihre strategische Ausrichtung – und um ihre Existenz. Von Nathan Thrall
Lech Wałęsa wünscht sich entschiedenere Schritte in Richtung eines vereinten Europas. Im Interview sagt Polens Ex-Präsident: Die Zeit der Nationalstaaten ist vorbei.
Pragmatismus statt Visionen: Die Kanzlerin sieht die anschwellende Debatte in ihrer Koalition über eine Volksabstimmung zur Zukunft der EU mit Unbehagen. Von Hans Monath
SPD-Kandidat Christian Ude übt im ZEIT-ONLINE-Interview scharfe Kritik am bayerischen Ministerpräsidenten. Er will im Wahlkampf das "seriöse Kontrastprogramm" liefern.
Eine politische Union soll die EU aus der Krise holen, doch das Misstrauen der Deutschen ist groß. Dabei gibt es Gründe, an Europa zu glauben. Von T. Schwarze
Berlin nach den Wahlen: Der SPD-Chef hält es mit seinem "Freund" François: Er geißelt Merkels Spardiktat. Und die FDP jubelt ohne Rösler. Von M. Schlieben und K. Schuler
Angela Merkel hat ihre Kanzlermehrheit verloren. Opposition und Presse fordern Konsequenzen. Noch aber ist Merkel nicht sonderlich geschwächt, analysiert M. Schlieben.
Dass die Kanzlerin Sarkozy im Wahlkampf hilft, erzürnt deutsche und französische Linke. Tatsächlich aber ist das ein gutes Zeichen für die EU, kommentiert M. Schlieben.
Die Kanzlerin will die EU-Strukturfonds stärker nutzen – unrealistisch, entgegnet die Kommission. Eine Äußerung Schäubles zeigt, wie gereizt die Stimmung ist.