Die Reformen zahlen sich aus: Deutsche Unternehmen investieren zunehmend in Portugal, Spanien und Italien, um Geld zu sparen. Für den DIHK ein Warnsignal für Deutschland.
Slowenien war lange das Musterland in Europa – jetzt halten es viele für den nächsten Rettungskandidaten. Wie konnte das passieren? Von Jana Gioia Baurmann, Ljubljana
Reiche Russen und internationale Firmen: In Limassol kommt zusammen, was Zypern in Verruf gebracht hat. Doch die Stadt könnte die Krise gut überstehen. Von Lenz Jacobsen
Italiens Staatspräsident Napolitano will das politische Patt mit Hilfe zweier Expertenausschüsse überwinden. Die aber stehen für das alte Italien, kommentiert F. Ghelli.
Zyperns Finanzminister hat seinen Rücktritt eingereicht, nachdem das Rettungspaket unter Dach und Fach ist. Nachfolger von Sarris soll der Arbeitsminister werden.
In den 17 Euro-Ländern hat die Arbeitslosenquote zum Jahresauftakt einen Höchststand erreicht. Besonders hoch ist sie weiterhin in Griechenland und Spanien.
Auf Zypern sollen 136 Firmen rund 700 Millionen Euro ins Ausland geschafft haben. Die Staatsanwaltschaft ermittelt – auch gegen eine Firma der Präsidentenfamilie.
Verwandtschaft von Präsident Anastasiades soll einer Zeitung zufolge viel Geld vor Einführung der Zwangsabgabe ins Ausland geschafft haben. Er bestreitet die Vorwürfe.
Rassistisch, europafeindlich und streng hierarchisch: Zyperns rechte ELAM-Partei könnte durch die Krise erstarken – wie das griechische Vorbild. Von L. Jacobsen, Nikosia
Der Euro sei heute sicherer als in den vergangenen Jahren, sagt der Finanzminister. Auf Zypern könnten Großanleger 60 Prozent ihres Vermögens und mehr verlieren.
Rot-Grün und einzelne CDU-Politiker wollen die Steuern erhöhen. Zu Recht. Denn vor allem Betuchte müssen wieder mehr zum Gemeinwohl beitragen, kommentiert Ludwig Greven.
Zyprische Medien haben eine brisante Liste veröffentlicht: Sie enthält Namen von Politikern, die Kredite in Millionenhöhe bekamen – und diese nie zurückzahlen mussten.
In Zypern ist die Panik ausgeblieben, die Medien ziehen ab. Doch die Ruhe heißt nicht, dass die Krise vorbei ist. Sie beginnt gerade erst. Von Lenz Jacobsen, Nikosia
Trotz der Krise kann sich die Linke nicht als Alternative profilieren. Ihr Finanzexperte Axel Troost sagt nun, die Euro-Rettungspakete beruhten auf falschen Annahmen.
Die Zentralbank hat vorerst mit Überweisungslimits verhindert, dass die Menschen ihre Konten räumen. Doch das wird nicht ewig gut gehen. Von Malte Buhse