Der britische Premier will eine innerparteilichen Revolte über die Europa-Politik per Gesetzentwurf verhindern. Er verwahrt sich gegen Vorwürfe, in Panik geraten zu sein.
Die FDP beschließt am Wochenende ihr Wahlkampf-Programm. Aber sie führt die falschen Debatten, findet Ch. Giesa. Das Thema Europa ignoriert sie, aus Angst vor der AfD.
Frankreichs Regierungspartei hat zum Kampf gegen die "egoistische Unnachgiebigkeit" der Kanzlerin aufgerufen. EU-Kommissar Barnier verteidigte Merkels Sparpolitik.
Weltweit zollen Politiker der verstorbenen Ex-Premierministerin Thatcher Respekt. "Sie hat unser Land nicht nur geführt, sie hat es gerettet", sagte David Cameron.
Politiker aus Deutschland sehen in Italiens Expremier ein Problem. Wegen laufender Gerichtsverfahren könnte Berlusconi zur Dauerbelastung für den Reformprozess werden.
Italiens Demokraten werben für eine starke EU mit einem Sparkommissar, der die Staaten diszipliniert. Ihr Finanzexperte Fassina sieht in Deutschland einen Verbündeten.
Mit Leidenschaft kritisiert der frühere Daimler-Chef Edzard Reuter im Interview die Europapolitik der Bundesregierung. Die Kanzlerin scheue es, Wahrheiten auszusprechen.
Monti sucht demonstrativ die Nähe der Kanzlerin, Berlusconi wettert gegen ihre Europapolitik. Der italienische Wahlkampf spielt auch in Berlin und Brüssel. Von F. Ghelli
Der SPD-Kandidat besucht Griechenland und verspricht mehr Solidarität. Er will sich von der Kanzlerin abgrenzen. Immer gelingt das nicht. Von Z. Zacharakis, Athen
Großbritanniens Platz ist in der EU – diese Versicherung darf man dem Premier abnehmen. Doch seine Pläne für ein Referendum sind zum Scheitern verurteilt. Von J. Krönig
Panne in Downing Street No. 10: Der britische Premier hat seine kritische Grundsatzrede zu Europa zwar abgesagt. Doch das Redemanuskript ist bereits in Umlauf.
Mehr Kindergeld und bezahlbarer Wohnraum: Die SPD stärkt ihr soziales Profil, um die Dominanz der Kanzlerin zu brechen. Kann das gelingen? Von Hans Monath
CDU und CSU haben Deutschland sicher durch die Krise gebracht – das soll das Mantra im Wahlkampf nächstes Jahr sein, sagt der Unionsfraktionschef und wird dafür umjubelt.