24.03.2013,
ZEIT ONLINE Leserartikel, Anne Heidmann
Sie hat Job, Geld und Sicherheit, schreibt Leserin Anne Heidmann. Zeit, Kinder zu bekommen! Doch Perfektionsansprüche und die Männer halten sie davon ab.
Eine ganze Reihe von Büchern beschäftigt sich gerade mit dem Innenleben der Piratenpartei und ihren Ideen. Man liest sie wie Nachrufe. Von Lenz Jacobsen
Die Politik investiert immer größere Summen in Kinderbetreuung und Beratungsangebote. Dennoch steigt die Zahl der sozial und finanziell abgehängten Jugendlichen.
Ob hetero oder homo: Ehen steuerlich zu begünstigen, ist unsinnig und ungerecht. Auch ein Familiensplitting-Modell wäre der falsche Ansatz, findet Ludwig Greven.
Ministerin Schröder will das Ehegatten- zum Familiensplitting umbauen. Ministerin von der Leyen würde auch unverheiratete und homosexuelle Paare mit Kindern einbeziehen.
Der Vorstoß der CDU zur Gleichstellung homosexueller Lebenspartnerschaften empört die CSU. Sie fürchtet um den besonderen Schutz der Ehe und warnt vor "Schnellschüssen".
CDU und CSU haben ihren Widerstand gegen die Gleichstellung eingetragener Lebensgemeinschaften aufgegeben. Die Fraktionsführung kündigte einen Kurswechsel an.
Hamburgs Regierung will das Betreuungsgeld noch mit einer Klage vor dem Bundesverfassungsgericht verhindern. Bürgermeister Scholz hält das Gesetz für politisch falsch.
Eine Analyse im Auftrag der Regierung zeigt: Das Betreuungsgeld ist wenig sinnvoll. Auch andere Leistungen entfalten nicht die beabsichtigte Wirkung. Von Sybille Klormann
Deutschland diskutiert über seine Familienpolitik – nun auch mit Familienministerin Kristina Schröder. Die meldet sich mit recht grundsätzlicher Kritik an der Debatte.
Deutschland gibt etwa 200 Milliarden Euro für Familienpolitik aus. Das Geld versickert in einem Dickicht von Leistungen, über deren Sinn und Unsinn sich streiten lässt.
Ein Gutachten zeichnet ein verheerendes Bild der Familienförderung: SPD-Kanzlerkandidat Steinbrück will das System umstellen und Geld vor allem in die Betreuung stecken.
Kindergeld, Ehegattensplitting und andere Wohltaten haben nicht den erwünschten Effekt auf Familien. Das behauptet ein Expertenkreis, den die Bundesregierung um Rat bat.