Der Krieg in Syrien hat viel mehr Menschen als bisher angenommen in die Flucht getrieben. Drängender wird die Frage, wo die Flüchtlinge untergebracht werden sollen.
Tausende Migranten sterben jährlich beim Versuch, Europas Grenzen zu erreichen. Die Fotografin Eva Leitolf widmet sich ihren Schicksalen. Wir zeigen ihre Bilder.
Beduinenstämme des Sinai entführen Flüchtlinge und erpressen die Angehörigen. Seit dem Sturz des Mubarak-Regimes in Ägypten floriert der Menschenhandel. Von Fritz Schaap
Der Bürgerkrieg in Syrien hat nach UN-Angaben eine Million Menschen vertrieben. Seit Anfang des Jahres sind mehr als 400.000 Menschen geflohen, die Hälfte sind Kinder.
Der Datenschutzbeauftragte Schaar kritisiert das angeblich schlaue EU-Grenzüberwachungssystem Smart Border. Es komme einer Vorratsdatenspeicherung gleich.
Opfer des Regimes in Syrien werden in Deutschland vernommen, um die Täter zu ermitteln. Menschenrechtsanwalt Wolfgang Kaleck begleitet sie und berichtet darüber.
Erstmals hat die Bundesregierung Zahlen über Opfer an den EU-Außengrenzen genannt. Im vergangenen Jahr seien allein bei zwei Bootsunglücken 80 Menschen ertrunken.
In ein Lager einer iranischen Oppositionsgruppe im Irak sind Raketen und Granaten eingeschlagen. Die Bewohner machen die Regierung in Teheran verantwortlich.
Die Geberkonferenz in Kuwait hat ihr Ziel übertroffen: 1,5 Milliarden Dollar werden bereitgestellt. Damit sind Essensausgaben für Millionen Menschen vorerst gesichert.
Unter den Kämpfen in Mali leidet zunehmend die Zivilbevölkerung. Die UN stellt sich auf bis zu 700.000 Vertriebene ein. Die malische Armee meldete die Einnahme von Kona.
Entführung, Vergewaltigung, Folter und Organraub – auf der Sinai-Halbinsel werden Flüchtlinge aus Afrika seit Jahren zu Opfern schwerer Verbrechen. Von M. Gehlen, Kairo
Mehr als 180.000 syrische Flüchtlinge leben in jordanischen Camps. Der Gewalt sind sie entkommen, doch mancher sagt, hier sei es schlimmer als zu Hause. Von Th. Breuer
Französische Kampfjets greifen die von Islamisten kontrollierte Stadt Diabali an, Präsident Hollande schickt mehr Soldaten. Währenddessen fliehen Hunderttausende.