Die Flughafengesellschaft hatte Meinhard von Gerkan entlassen und verklagt. Nun will der neue BER-Chef Mehdorn wieder mit dem geschassten Architekten zusammenarbeiten.
Hunderte Flüge sind gestrichen, die Check-In-Schalter verwaist – das Bodenpersonal hat Deutschlands größte Airline lahmgelegt. Nur Interkontinentalflieger sollen abheben.
Um Druck auf die Arbeitgeber zu machen, haben die Fluggastkontrolleure in NRW erneut die Arbeit niedergelegt. Für die Passagiere heißt das: Flugausfälle und Wartezeiten.
Wegen Eis und Schnee fallen in Frankfurt weiter Flüge aus. In Hessen gab es auch auf glatten Straßen schwere Unfälle, europaweit beeinträchtigt Schnee den Verkehr.
Mindestens 166 Flugausfälle und lange Warteschlangen: In Düsseldorf haben die Fluggastkontrolleure erneut die Arbeit niedergelegt. Der Streik soll bis Mitternacht dauern.
Zum Wochenstart wird der Rhein-Ruhr-Airport erneut bestreikt. Das Düsseldorfer Sicherheitspersonal soll die Arbeit ganztägig ruhen lassen, um "maximalen Druck" auszuüben.
Berlins Bürgermeister zeigt Verständnis für die Kritik an Mehrdorns Berufung und räumt ein: Der frühere Bahn-Chef polarisiere stark. Aber er sieht auch Gemeinsamkeiten.
Die ganze Republik spottet über Hartmut Mehdorn, den neuen Chef des Berliner Flughafens. Doch für die Wahl gibt es gute Gründe, kommentiert Claas Tatje.
Der Flughafen Dubai floriert, Berlin dagegen leidet am Pannenflughafen BER. Im Interview beschreibt Dubai-Airport-Chef Paul Griffiths die Effizienz autokratischer Regime.
Die deutschen Nachtflugverbote sind auch für den Flughafen Zürich rechtens. Eine entsprechende Klage hat der Europäische Gerichtshof in letzter Instanz abgewiesen.
Weiterer Rückschlag für den neuen Hauptstadtflughafen: Flughafenmanager Wilhelm Bender hat als Berater des BER abgesagt. Den Gesellschaftern warf er Vertrauensbruch vor.