Zukunftsenergie auf dem Prüfstand: Auch unter Deutschland lagert Schiefergas in Massen. Macht es uns von Gasimporten unabhängig? Oder zerstört seine Förderung die Umwelt?
In Blackpool an Englands Nordwestküste lagern große Mengen Schiefergas. Ihre Förderung könnte Großbritanniens Energieprobleme lösen. Doch die Förderung ist riskant.
Wegen starker Kälte im eigenen Land hat Russland seine Gaslieferung nach Europa reduziert. Die Versorgung in Deutschland sei aber gesichert, beruhigen Energiekonzerne.
Auf die EU-Staaten könnten gigantische Investitionssummen zukommen: Die Kommission plant, in den nächsten 40 Jahren 10,8 Billionen Euro in den Klimaschutz zu stecken.
Russland liefert wieder Gas an Weißrussland. Zuvor hatte Minsk offene Forderungen in Millionenhöhe beglichen. Ein Ende im Gaskonflikt ist dennoch nicht abzusehen.
Präsident Lukaschenko verfügt die Sperrung der für Westeuropa wichtigen Gas-Transitleitungen. Betroffen ist Litauen, das zu 100 Prozent auf russisches Gas angewiesen ist.
Aus Deutschlands Schloten ist 2009 fast neun Prozent weniger CO2 entwichen als im Vorjahr. Das ist jedoch der Wirtschaftskrise zu verdanken, und nicht dem Energiesparen.
Der Strom- und Gasverbrauch in Deutschland ist deutlich zurückgegangen. Das liegt an der Rezession und der gedrosselten Industrieproduktion. Das Klima profitiert davon.
Kann Deutschland eine Industrienation bleiben und gleichzeitig klimaneutral werden? Was das Land tun muss, um Wohlstand und Klimaschutz zu kombinieren. Von Fritz Vorholz
Der Kohlendioxid-Ausstoß sinkt so stark wie seit 40 Jahren nicht, so die Prognose der Internationalen Energieagentur für 2009. Ursache: Die Weltwirtschaftskrise
Deutschland importiert einen Großteil seines Erdgases aus Russland. Kritiker warnen vor politischer Erpressbarkeit. Doch Russland ist abhängiger von Europa als umgekehrt
Das letzte Hindernis für die Wiederaufnahme der Lieferung aus Russland ist offenbar ausgeräumt. Auch die Ukraine hat nach Angaben der EU jetzt eingelenkt