Der US-Präsident hat eine wichtige, zukunftsweisende Rede gehalten. Obama bleibt Mutmacher und Visionär, zumindest wenn er in Berlin ist. Gut so, kommentiert M. Klingst.
Angela Merkel sagt: "Das Internet ist für uns alle Neuland". Das ist eine haarsträubende Rechtfertigung für Überwachungsprogramme wie Prism, kommentiert Patrick Beuth.
Noch vor Kurzem fanden die meisten Amerikaner den Präsidenten glaubwürdig – und seine Politik gut. Doch mit dem neuen Überwachungsskandal schrumpft Obamas Popularität.
Der in Hongkong untergetauchte Whistleblower Edward Snowden weist den Spionagewurf gegen ihn zurück. Er werde neue Details der Überwachung durch die USA veröffentlichen.
Britische und amerikanische Geheimdienste sollen beim Gipfel 2009 in London Politiker anderer Länder bespitzelt haben. Telefone, Computer, E-Mails – alles wurde gehackt.
Eine Korruptionsaffäre kostet Tschechiens Premier Petr Nečas das Amt: Er will noch heute ein Rücktrittsgesuch einreichen. Die Sozialdemokraten fordern nun Neuwahlen.
Nicht nur US-Geheimdienste spionieren Internetdaten aus. Auch der deutsche Auslandsgeheimdienst BND ist aktiv – und will seine Kapazitäten offenbar stark ausweiten.
Dank den Hinweisen aus den USA seien in Deutschland Anschläge verhindert worden, sagt der Innenminister. Kritik an der Datenüberwachung durch den NSA sei unangebracht.
Die Waffenlieferungen an syrische Rebellen sind laut US-Medien längst beschlossene Sache. Präsident Obama kündigte an, die Beweise für den Chemiewaffeneinsatz vorzulegen.
Das Unternehmen hat Details zu den vom US-Geheimdienst angeforderten Daten genannt: Bis zu 19.000 Mitglieder-Profile waren im zweiten Halbjahr 2012 betroffen.
US-Präsident Obama hat keinen Zweifel mehr daran, dass das Assad-Regime Giftgas eingesetzt hat. Seine Regierung kündigte Waffenlieferungen an die syrischen Rebellen an.
Immer neue Details zu den Überwachungsprogrammen der NSA werden bekannt. Deutsche Politiker reagieren hilflos. Ein Überblick von Patrick Beuth und Kai Biermann
Wenn die Geschichte stimmt, die der Whistleblower Edward Snowden über das Treiben der CIA in Genf erzählt, haben die Schweizer ein Problem. Von Ralph Pöhner
Deutsche Internetnutzer wollen nicht auf Facebook und Skype verzichten - auch wenn Daten an den US-Geheimdienst gelangen. Viele finden die digitale Überwachung sogar gut.