Gentrifizierungsgegner wollen die Stadt erhalten, wie sie ist. Dabei ist sie ein Sinnbild für Veränderung. Das vermeintlich Authentische ist oft nur eine Generation alt.
Der Abriss eines Stücks der Berliner Mauer ist nach wochenlangen Protesten fortgesetzt worden, am Morgen wurden Mauersegmente entfernt. 250 Polizisten sind im Einsatz.
Im Streit um die East Side Gallery geht es nicht um historisches Gedenken, sondern um ein Gesamtkunstwerk. Hier wird die Zukunft der Stadt verhandelt. Von W. Kaschuba
Die Aufregung ist groß in Berlin, seit an der East Side Gallery Bauarbeiter anrückten. Zu Recht? M. Horeld ärgert sich über die Demonstranten. J. Leopold unterstützt sie.
Berlins Wohnungsmarkt hat sich vom Schnäppchentipp zum Schauplatz sozialer Verdrängung gewandelt. Nach zehn Jahren rot-roter Regierung gestehen SPD und Linke Fehler ein.
Aufspielen statt runterladen! Beck Hansen veröffentlicht sein zwölftes Album nur als Notenbuch. Unzählige YouTube-Versionen seines "Song Reader" versammeln sich im Netz.
Keine Stadt lockt Filmemacher mehr als Berlin. Und in keiner bespiegeln sie sich selbst mehr. Eine Rückschau auf Berlin-Filme anlässlich des Starts der Komödie "Oh Boy".
Eine Wohnung oder ein WG-Zimmer zu finden war noch nie so schwer wie heute. Und noch nie so teuer. Wie kann das sein – und wie geht es jetzt weiter? Von Jan Guldner
In Deutschland tut man so, als gäbe es noch rechte und linke Politik, hat unser amerikanischer Kolumnist Eric T. Hansen beobachtet. In den USA ist man da schon weiter.
Bis zum Morgengrauen tanzen Rob, Martha und Sebastian im Niemandsland am Rande Leipzigs – und das gänzlich illegal. Der Stadt kann wenig Besseres passieren.
12.09.2012,
ZEIT ONLINE Leserartikel, Sebastian Müller
Leser Sebastian Müller wird aus Hamburg wegziehen, obwohl er die Stadt liebt. Als junger Familienvater kann er sich die Mieten und die Kinderbetreuung nicht mehr leisten.
Der neue Feind in einigen Stadtvierteln Berlins ist der Tourist. Die Debatte um Gentrifizierung nimmt kuriose, bisweilen gefährliche Züge an, kommentiert David Hugendick.
Wie früher der Mod lebt der Hipster von modischer Kuriosität und treibt nie Sport. Einzige Ausnahme: die Hipster-Olympiade, denn da kann er die Röhrenjeans anlassen.
Seit 1988 beschäftigen sich Kulturschaffende in der ehemaligen Berliner Brauerei Pfeffer mit Stadt und Mensch. Nun will das BMW Guggenheim Lab diese Themen besetzen.
Fish Island war ein Einöd für Künstler und Kreative, mitten in London. Jetzt steht nur wenige hundert Meter weiter der Olympiapark. Es wird in Rekordzeit gentrifiziert.