Die Zeitung "Sabah" will sich den Zugang zum Münchner Prozess gerichtlich erstreiten. Das Verfassungsgericht soll klären, ob die Pressefreiheit eingeschränkt wurde.
Karlsruher Pressevertreter appellieren an das Münchener Oberlandesgericht: Eine Videoübertragung des NSU-Prozesses im Gerichtsgebäude sei rechtlich zulässig und geboten.
Er stach einen Freund mit dem Messer nieder, der Freund ist seither gelähmt. Nun droht dem Täter auch die Querschnittslähmung – verordnet von einem saudischen Gericht.
Der Streit um die Platzvergabe im NSU-Prozess "schießt weit übers Ziel hinaus", sagt Ruprecht Polenz.
Er verteidigt die Justiz – und warnt die Türkei vor weiterer Kritik.
Im NSU-Prozess hat kein türkisches Medium einen festen Platz erhalten. Ismail Erel von der Zeitung "Sabah" will deshalb notfalls vor dem Gerichtssaal campen.
Zu spät gekommen: Kein einziges türkisches Medium hat eine feste Akkreditierung für den NSU-Prozess erhalten. Dafür sieben verschiedene öffentlich-rechtliche Sender
Dürfen sich Gruppen zu einer Schlägerei verabreden, wenn alle einverstanden sind? Nein, urteilt der BGH. Auch Prügeleien zwischen Hooligans sind stets sittenwidrig.
Das Bundesverfassungsgericht beendet eine unheilige Praxis: Gerichte müssen sich bei Absprachen mit Angeklagten endlich an das Recht halten, kommentiert Ludwig Greven.
Kenias neuer Präsident ist in Den Haag für seine Beteiligung an der Gewalt von 2007 angeklagt. Der Westen muss reagieren, will das Land als Partner aber nicht verlieren.
Die Deutsche Bahn fordert 350 Millionen Euro für die Lieferung fehlerhafter S-Bahnen in Berlin. Der Fahrzeughersteller Bombardier bezeichnet die Klage als Rufschädigung.
42.500 Orte des Naziterrors – waren Tausende davon bisher unentdeckt? Nein, sagt Historiker Geoffrey Megargee im Interview. Nur habe niemand das Puzzle zusammengefügt.
Die NPD hat Auszüge einer Sammlung von Belegen publiziert, die Bund und Länder sammelten. Die Partei gibt sich entspannt, der zuständige Minister ist sauer.
Politiker aus Deutschland sehen in Italiens Expremier ein Problem. Wegen laufender Gerichtsverfahren könnte Berlusconi zur Dauerbelastung für den Reformprozess werden.