Ein Hungerstreik in Guantánamo setzt die US-Regierung unter Druck. Das Gefängnis könnte nun geschlossen werden, doch das System bleibt im Kern erhalten. Von C. Endt
Angehörige, Kollegen der Toten, türkische Politiker: Endlich beginnt der NSU-Prozess. Vor dem Gerichtssaal sind die Erwartungen an die Richter hoch. L. Caspari, München
Wegen eines Artikels der früheren RAF-Terroristin Viett war der Chefredakteur der "Jungen Welt" angeklagt. Es ging um die Billigung politisch motivierter Straftaten.
Implantate werden nicht wie Medikamente geprüft. Leichtes Spiel für Betrüger, die gefälschte Silikonkissen verkauften. Noch ist unklar, ob das Gel darin Krebs auslöst.
Angehörige der NSU-Opfer bekommen das Geld für Hotels und Anreise zum NSU-Prozess erstattet. Justizministerin Merk verteidigt zugleich die Unabhängigkeit des Gerichts.
Die Verfassungsklage einer türkischen Zeitung hatte Erfolg: Das Oberlandesgericht München muss ausländischen Medien ausreichend Platz im NSU-Prozess bieten.
Im Streit um die Platzvergabe im NSU-Prozess fordern auch Islamverbände Berücksichtigung. Ihre Präsenz sollte ebenso selbstverständlich sein wie die türkischer Medien.
Der NSU-Prozess ist mit Erwartungen überfrachtet. Das Gericht in München versucht, Fehler zu vermeiden – und macht einen nach dem anderen. Von Özlem Topcu
Die Zeitung "Sabah" will sich den Zugang zum Münchner Prozess gerichtlich erstreiten. Das Verfassungsgericht soll klären, ob die Pressefreiheit eingeschränkt wurde.
Er stach einen Freund mit dem Messer nieder, der Freund ist seither gelähmt. Nun droht dem Täter auch die Querschnittslähmung – verordnet von einem saudischen Gericht.
Im NSU-Prozess hat kein türkisches Medium einen festen Platz erhalten. Ismail Erel von der Zeitung "Sabah" will deshalb notfalls vor dem Gerichtssaal campen.
Zu spät gekommen: Kein einziges türkisches Medium hat eine feste Akkreditierung für den NSU-Prozess erhalten. Dafür sieben verschiedene öffentlich-rechtliche Sender
Das Bundesverfassungsgericht beendet eine unheilige Praxis: Gerichte müssen sich bei Absprachen mit Angeklagten endlich an das Recht halten, kommentiert Ludwig Greven.