Die Mitglieder der Piratenpartei haben die Neuwahl des kompletten Vorstands auf dem Parteitag im Mai abgelehnt. Zwei vakante Posten müssen aber besetzt werden.
Im Streit um die Berliner East Side Gallery hat sich der Bauherr zu Wort gemeldet. Er fühlt sich ungerecht behandelt, will aber die Abrissarbeiten zunächst ruhen lassen.
Die Piraten sind nicht zufrieden mit ihrem politischen Geschäftsführer Johannes Ponader: In einer Umfrage gaben ihm mehr als tausend Mitglieder die Note sechs.
Die Mitarbeiter kritisieren intransparente Kommunikation. Was Führungskräfte tun können, damit die Unternehmensstrategie verstanden wird, erklärt Sabine Hockling.
Der eher konservative "FAZ"-Verlag will an der bisherigen Ausrichtung der "FR" festhalten: Sie soll auch nach der Übernahme eine linksliberale Tageszeitung bleiben.
Die FDP reagiert sehr verärgert auf den Vorstoß des Innenministers. Der hatte sich für einen NPD-Verbotsantrag der Regierung ausgesprochen, relativiert inzwischen aber.
Der Vorstoß der CDU zur Gleichstellung homosexueller Lebenspartnerschaften empört die CSU. Sie fürchtet um den besonderen Schutz der Ehe und warnt vor "Schnellschüssen".
CDU und CSU haben ihren Widerstand gegen die Gleichstellung eingetragener Lebensgemeinschaften aufgegeben. Die Fraktionsführung kündigte einen Kurswechsel an.
Die Rüstungsindustrie verkauft mehr Waffen in die Golfregion. 2012 genehmigte die Regierung Exporte im Wert von 1,4 Milliarden Euro. Größter Abnehmer ist Saudi-Arabien.
Im Wahljahr will die Union das Thema nicht der Opposition überlassen. Die FDP gibt sich gesprächsbereit. SPD und Grüne wollen im Bundesrat für einen Mindestlohn streiten.
Der Streit um die Macht im Suhrkamp-Verlag geht weiter: Das Landgericht Frankfurt gibt den Kontrahenten bis Mitte September Zeit für eine außergerichtliche Einigung.
Die Mitglieder der Piratenpartei sollen in einer Umfrage entscheiden, ob sie einen neuen Vorstand wählen wollen. Das könnte die Gräben erst richtig aufreißen.
Ein neues Rüstungsgeschäft mit Saudi-Arabien bringt die Opposition in Rage: Der Bundessicherheitsrat hat der Lieferung von Grenzschutzbooten an Saudi-Arabien zugestimmt.
Wenige Tage nach Aberkennung ihres Doktortitels hat Annette Schavan ihr Ministeramt aufgegeben. Grund ist ihre Klage dagegen. Ihre Nachfolgerin wird Johanna Wanka.
Sie wollen "endlich Politik machen". Aber sie streiten nur. Eine öffentliche Web-Diskussion zeigt, wie tief der Graben im Bundesvorstand ist. Von Lenz Jacobsen