Dürfen sich Gruppen zu einer Schlägerei verabreden, wenn alle einverstanden sind? Nein, urteilt der BGH. Auch Prügeleien zwischen Hooligans sind stets sittenwidrig.
Neonazis und andere rechte Täter haben im Jahr 2012 mindestens 840 Gewaltdelikte begangen. Innenminister Friedrich warnte davor, dass die Hemmschwelle für Gewalt sinke.
Verhaftungen, Drohungen, Gewalt: Nach dem Verfassungsreferendum macht Diktator Mugabe in Simbabwe weiter wie bisher. Kein gutes Zeichen für die anstehenden Wahlen.
An vielen Orten versuchen Bürgerinitiativen, an die Opfer rechter Gewalt zu erinnern. Bürger, Gemeinderäte und Behörden reagieren häufig ablehnend. Von Heike Kleffner
Tote rechter Gewalt gibt es in mindestens Deutschland. Offiziell werden aber nur 63 Opfer anerkannt. Warum sich die Behörden beim Blick nach rechts immer noch schwertun.
Ehefrauen werden verbrannt, Witwen verstoßen, Mädchen unterernährt: So sterben mehr als zwei Millionen Inderinnen pro Jahr, bilanzieren westliche Ökonomen. Von G. Blume
Der NSU-Schock hat wenig bewirkt: Mindestens 152 Menschen starben seit 1990 durch rechtsextreme Täter, doch der Staat zählt noch immer weit weniger Tote. Von Toralf Staud
Die wiederholten Berichte über Vergewaltigungen in Indien haben Folgen: Eine Britin sprang aus Angst aus ihrem Hotelzimmer, das Auswärtige Amt warnt Indien-Reisende.
Der Fall des 2009 gestorbenen Anwalts hatte weltweit für Kritik gesorgt, weil er gefoltert worden sein soll. Die Behörden haben die Ermittlungen nun eingestellt.
In den Indianerreservaten der USA gelten eigene Gesetze. Manche sind so etwas wie Parallelstaaten mit billigen Zigaretten und florierendem Glücksspiel. Von E. T. Hansen
Ein kleiner Streit reichte als Auslöser: Im pakistanischen Lahore legten muslimische Demonstranten ein christliches Viertel in Schutt und Asche. Bilder aus der Stadt
Nachdem lange Haftstrafen gegen Fußballfans verhängt wurden, steckten militante Gruppen einen Polizeiklub in Kairo in Brand. Mindestens ein Mensch wurde getötet.
Ein Bericht belegt, dass Mönche in Ettal Gewalt und sexuelle Übergriffe systematisch eingesetzt haben. Bis in die Achtziger zählten sie zum pädagogischen Repertoire.