Zwangsarbeit, Hunger und Folter: 20 Millionen Sowjetbürger litten in Stalins Lagern. Eine Ausstellung in Neuhardenberg dokumentiert ihr Leid. Von Bernhard Schulz [weiter…]
Virtous, aber aufgesetzt: Felix Philipp Ingold hat einen viel zu klugen Roman über seinen wolgadeutschen Freund geschrieben. Von Maximilian Probst [weiter…]
Gemeinsam lesen macht mehr Spaß. Höchste Zeit, einen Lesezirkel zu gründen. Diese Themen lohnen sich besonders – von Kulturtheorie bis Astrophysik. [weiter…]
Die Sachbücher des Jahres sind widerständige Kiesel im reißenden Strom. Werke von Autoren wie Liao Yiwu oder Michael Hampe erklären auf berührende Weise die Welt. [weiter…]
Iwan Panikarow hat lange als Klempner gearbeitet - heute kümmert er sich um das Erbe der Stalinschen Todeslager. Denn Russlands Regierung interessiert das Thema nicht. [weiter…]
Patrice Chéreaus Inszenierung von Janáceks Oper "Aus einem Totenhaus" wurde auf der ganzen Welt gefeiert. Nun ist sie auch in Berlin zu sehen. Von Christine Lemke-Matwey [weiter…]
In Peter Weirs neuem Film fliehen sieben Männer aus dem Gulag bis nach Indien. "The Way Back" ist zwar bildgewaltig, aber doch seltsam mutlos und ermüdend. Von S. Handke [weiter…]
Präziser und musikalischer Umgang mit Sprache: Der junge Iraker Abbas Khider zeigt in seinem erschütternden neuen Buch den Menschen als Lagerhäftling. Von Jens Jessen [weiter…]
"Mitten im Sturm", Marleen Gorris' Gulag-Drama um die Literaturprofessorin Eugenia Ginzburg scheitert an der Darstellung des Arbeitslagers. Es bleibt Staffage. [weiter…]
Glöckchen klingeln, Harfen brausen, Geigen ächzen. In Brüssel inszeniert die Choreografin Sasha Waltz die Oper "Matsukaze". Von Christine Lemke-Matwey [weiter…]
Gaunerchansons, Luden, Säufer und Tagediebe. Uli Hufen haut uns in "Das Regime und die Dandys" ein unbekanntes Russland um die Ohren. Von Volker Hagedorn [weiter…]
Sofi Oksanen mischt KGB-Akten mit bäuerlicher Idylle zu einem Leseabenteuer. Ihr Roman "Fegefeuer" ist ein atemberaubendes, abgründiges Buch. Von Susanne Mayer [weiter…]
Der verstorbene Dichter und Securitate-Spitzel Oskar Pastior soll auch seinen Weggefährten Dieter Schlesak observiert haben. Dennoch nimmt der ihn in Schutz. [weiter…]
Sie habe politischem Terror kompromisslos widerstanden, so die Jury – Herta Müller hat den Literaturnobelpreis bekommen "für den künstlerischen Gehalt dieses Widerstands" [weiter…]