Auch Häftlinge in Bayern hatten Verbindungen zu dem rechtsradikalen Gefangenen-Netzwerk. Stadelheim soll nicht betroffen sein. Dort sitzt die NSU-Terroristin Zschäpe.
In einem ungewöhnlichen Projekt sollen Straftäter lernen, eine eigene Firma aufzubauen. Der Schritt in die Selbstständigkeit soll ihnen die Resozialisierung erleichtern.
Die Regierung in Peking will die Praxis beenden, die Organe von Exekutierten für Transplantationen zu verwenden. Ein Spendensystem soll künftig die Vergabe regeln.
Der Einzelhändler Harald Knefelkamp beliefert 18.000 Häftlinge in 48 deutschen Gefängnissen. Wir haben ihn an einem Samstag in die JVA Remscheid begleitet.
Nächtliche Zellendurchsuchungen, Haft ohne Anklage: Aus Protest gegen ihre Haftbedingungen sind zahlreiche Palästinenser in israelischen Gefängnissen im Hungerstreik.
Sie errichteten Straßensperren und kamen mit mehr als 100 Kämpfern: Radikalislamische Taliban haben ein pakistanisches Gefängnis gestürmt und fast 400 Häftlinge befreit.
Zum Geburtstag von Staatsgründer Kim Il Sung und dessen Sohn Kim Jong Il will Nordkorea Gefangene freilassen. Etwa 200.000 Menschen sollen dort inhaftiert sein.
Das Regime in Birma hat Dutzende politische Häftlinge entlassen. Die Opposition hofft auf weitere, denn immer noch sind Tausende aus politischen Gründen inhaftiert.
Ägyptische Medien berichten von Ausbrüchen aus Haftanstalten und Plünderungen in der Nacht. Am Morgen verbot die Regierung den Empfang des TV-Senders Al Jazeera.
Mexikanische Polizisten ermittelten wegen eines Massakers und stießen auf einen Skandal: Die Mörder waren Häftlinge, die von ihrer Gefängnisleitung angestiftet wurden.
Guantánamo-Insassen könnten neuen Berichten zufolge in Hamburg untergrebracht werden. Uneins über die Aufnahme sind sich Innenminister de Maizière und Unionskollegen.
In der Union und in einigen Bundesländern formiert sich Widerstand gegen die Aufnahme von Guantánamo-Insassen. Andere Staaten sind weniger ängstlich. Von K. Schuler
Die Auseinandersetzungen zwischen rivalisierenden Banden in einer mexikanischen Haftanstalt halten an. Mindestens 19 Menschen wurden getötet und 20 weitere verletzt
Die beiden Guantánamo-Häftlinge, die von Deutschland aufgenommen werden sollen, sind einem Medienbericht zufolge den deutschen Sicherheitsbehörden bekannt.