Früher waren Forscher große Entdecker, heute gelten sie als normale Menschen. Eben deshalb sind viele Profs Neurotiker, schreibt F. Breithaupt. Ihnen fehlt das Heldentum.
Nicht nur literarisch ein Genuss: Die Briefe von Samuel Beckett zeigen den Schriftsteller als brillianten, überraschend offenen Menschen. Von Fokke Joel
Die Bezeichnung Doktorvater führt in die Irre: Sie gaukelt familiäre Nähe und Vormundschaft vor. Dabei sollen Professoren ihre Doktoranden vor allem fachlich beraten.
Der Anblick des Profs weckt oft das schlechte Gewissen: Die Hausarbeit steht noch aus, die Klausur war mies. Was Studenten nicht wissen: Auch Profs schämen sich manchmal.
Note Drei? Ist in Wahrheit wie Note Sechs. Ein inoffizieller Nichtangriffspakt sorgt dafür, dass Studenten immer besser bewertet werden. Von B. Kuchler und S. Kühl
Der Medizin-Professor Gundolf Keil lebt für die Wissenschaft. Nun zerbricht er an ihr. Er soll Dissertationen gegen Spenden selbst verfasst haben. Von Daniel Müller
Unhöflich, anbiedernd, sprachlich mangelhaft: Professoren beklagen die E-Mails von Studenten. Viele wissen es einfach nicht besser, sagt ein Sprachwissenschaftler.
Freiheit und Selbstständigkeit sind für viele die Reize des Studierens. Aber es gibt Ausnahmen: Mancher Student nimmt seine Mutter mit in die Uni. Ein Professor erzählt.
Den Plagiatsvorwürfen zum Trotz: Die Kanzlerin spricht ihrer Bildungsministerin das Vertrauen aus. Schavan selbst will sich die Vorhaltungen "nicht länger bieten lassen".
In Tschechien sind bereits mehr als 20 Menschen durch gepanschten Alkohol ums Leben gekommen. Ein Schnapsverbot und strengere Kontrollen sollen helfen.
Die Formel des Extremsports war immer schon: Aufgeben kommt nicht infrage. Beim wissenschaftlichen Arbeiten ist das nicht anders, meint Fritz Breithaupt.
Spicken, plagiieren, fälschen: Eine Studie erhebt erstmals Daten zum Schummeln im Studium. Danach täuschen vier von fünf Studenten. Fast nie fliegt der Schwindel auf.