George Brady überlebt den Nazi-Terror, geht nach Kanada. Nach 60 Jahren holt ihn die Vergangenheit ein, als der Koffer seiner in Auschwitz ermordeten Schwester auftaucht.
Es sind Gesichter, gezeichnet vom Leid. Und es sind Gesichter, die Hoffnung ausstrahlen. Stefan Moses hat Menschen porträtiert, die das Nazi-Regime ihrer Heimat beraubte.
In der neuen Studie stünden lediglich schon bekannte Forschungsergebnisse, kritisierte ein deutscher Historiker. Der Autor der Studie wehrt sich gegen die Vorwürfe.
Gentechniklabore für Schüler sollen geschlossen werden, weil Politiker sie für unethisch halten. Eine bildungsfeindliche Entscheidung, kommentiert Kai Kupferschmidt.
42.500 Orte des Naziterrors – waren Tausende davon bisher unentdeckt? Nein, sagt Historiker Geoffrey Megargee im Interview. Nur habe niemand das Puzzle zusammengefügt.
Bisher war bekannt, dass die Nazis im Dritten Reich etwa 7.000 Lager und Ghettos errichtet hatten. Eine amerikanische Studie zeigt nun ganz neue Dimensionen auf.
Der Berliner Pfarrer Walter Hoff unterstützte die Ermordung von Juden. Dort, wo er wirkte, entsteht jetzt ein Bethaus für Juden, Christen und Muslime. Von M. Gailus
Am Jahrestag von Hitlers Machtübernahme hat die Kanzlerin aufgerufen, sich für Demokratie zu engagieren. Im Bundestag gab es eine Gedenkstunde – mit einer Zeitzeugin.
Artur Brauner, der Produzent von "Hitlerjunge Salomon" und "Die weiße Rose", war auf der Flucht vor den Nazis, als ihn eine Western-Szene vor dem drohenden Tod bewahrte.
Wir müssen offen darüber reden, wer was in der DDR getan hat, fordert der Stasi-Beauftragte Roland Jahn. Nur so können wir den Zusammenprall der Generationen verhindern.
War die Sklavenhaltung in den USA ebenfalls ein Holocaust? In der Debatte um seinen Film "Django Unchained" nutzt Tarantino den Vergleich – offenbar auch aus PR-Gründen.
Das Buch von Tuvia Tenenbom sorgt für Aufregung – bloß weil Tenenbom (auch) über Antisemitismus in Deutschland schreibt. Und unser Kolumnist Eric T. Hansen wundert sich.
Bei der Recherche für sein neues Buch traf Tuvia Tenenbom auch Sachsens Premier Stanislaw Tillich. Hier erscheint das Ergebnis der Begegnung erstmals auf Deutsch.
Zum Auftakt von Netanjahus Besuch gab es ein Abendessen im Kanzleramt. Ein "Gespräch unter Freunden" sei es gewesen, heißt es – und da redet man bekanntlich Tacheles.
Palästina, die Rüstungspolitik, die Siedlungsfrage: Wichtige Fragen sind zwischen Israel und Deutschland kontrovers, das Treffen Merkels mit Netanjahu ist belastet.