Kanadische Ermittler haben zwei Verdächtige wegen der Planung eines Anschlags auf einen Passagierzug festgenommen. Der Polizeieinsatz wurde monatelang vorbereitet.
Der Anschlag von Boston hat in Deutschland eine Debatte über Videoüberwachung ausgelöst. Innenminister und BKA verlangen mehr davon. Aus der FDP kommt Widerspruch.
Bessere Sicherheitsbehörden, weniger Hysterie: Deutschland muss sich von den Bostoner Bomben nicht beunruhigen lassen, sagt SPD-Politiker Dieter Wiefelspütz im Interview.
Laut Polizei hat es in Boston entgegen anderer Infos nur zwei Sprengsätze gegeben. Das FBI ermittelt in zwei Richtungen. Obama spricht inzwischen von einem Terrorakt.
Zollbeamte haben auf dem Großflughafen illegal Beschäftigte aufgegriffen. Darunter war auch ein vom Staatsschutz als "islamistischer Gefährder" eingestufter Mann.
Verfassungsschutzchef Fromm ist als Sündenbock abgetreten, schlechtere Führungskräfte räumen den Posten nicht. Der Verlust öffentlichen Vertrauens erzwingt nun Reformen.
Eine zentrale Warndatei für deutsche Visa soll künftig über das Strafregister der Antragsteller Auskunft geben. Damit sollen illegale Einreisen eingedämmt werden.
Innenminister Friedrich hat sich dagegen entschieden, Körperscanner an deutschen Flughäfen einzusetzen. Zu schlecht war das Ergebnis eines Langzeitttests.
Die Tests der Körperscanner auf dem Hamburger Flughafen sind beendet. Ein interner Bericht der Bundespolizei stuft sie offenbar als nicht praxistauglich ein.
Monatelang haben Union und FDP gestritten, jetzt steht fest: Ermittler sollen weiter Kontobewegungen sowie Flug- und Telefondaten von Terror-Verdächtigen abfragen dürfen.