Das Geschäft vieler Onlinedienste sei gefährdet, weil immer mehr Nutzer Tracking zu Werbezwecken ablehnten, heißt es in einer Studie. Doch das stimmt so nicht.
Unerkannt E-Mails auszutauschen, ist technisch nicht aufwendig. Aber wer unvorsichtig ist, fliegt schnell auf, wie der Fall David Petraeus gezeigt hat. Von Patrick Beuth
Das Surfen über Virtual Private Networks ist nicht so anonym wie im Tor-Netzwerk, aber im Alltag die praktischere Alternative. Die Einrichtung ist dafür komplizierter.
Anonym zu surfen, ist dank dem Tor Browser Bundle nicht schwer. Wer die Software einsetzt, muss aber mit einigen Einschränkungen leben. Von Patrick Beuth
Derzeit können viele Menschen nicht direkt auf Google zugreifen. Google blockiert sie und suggeriert, ihr Rechner sei verseucht. Doch die Nutzer sind nicht das Problem.
Amerikanische Netzprovider werden potenzielle Urheberrechtsverletzer bald per Mail verwarnen und ihren Zugang drosseln. Wer widersprechen will, muss 35 Dollar zahlen.
Im Auftrag des EU-Parlaments haben sechs Autoren die Netzpolitik der EU untersucht. Ihr Urteil: Cloud Computing und staatliche Überwachung machen Bürger nahezu rechtlos.
Jan Philipp Albrecht, Berichterstatter des EU-Parlaments, will den Kommissionsentwurf für einen neuen Datenschutz noch verschärfen. Kritik kommt aus der FDP.
Der Hacker Jacob Appelbaum hat beim Kongress des Chaos Computer Clubs ein sehr persönliches Plädoyer gegen ausufernde staatliche Überwachungsfantasien gehalten.
Die Regierung will das Telekommunikationsgesetz verschärfen, die Polizei soll etwa private Telefon-PIN-Codes erfahren dürfen. Der Bundesrat hat dagegen keine Einwände.
Ein Student erforscht, ob er Internetnutzer anhand der Informationen, die ihr Browser preisgibt, wiedererkennen kann. Er kann. Die Spuren zu verwischen, ist schwierig.
Eltern haften nicht immer für illegale Downloads der Kinder, beschied der Bundesgerichtshof vor Kurzem. Doch noch sind nicht alle Folgen des Urteils zu Filesharing klar.
Petraeus ist nur einer von Tausenden, die vom Staat ausgespäht werden. Google berichtet: Nie wurde der Konzern aufgefordert, so viele Nutzerdaten auszuhändigen wie heute.
Durch eine Klage hat der Verlag erwirkt, dass die IP-Adresse des Rechners herausgegeben wird, von dem das Buch hochgeladen wurde. Nun sind wieder die Ermittler am Zug.