Eine Autobombe hat in Kabul mindestens sechs Menschen getötet. Nachdem die Taliban ihre Frühjahrsoffensive ausgerufen haben, trifft es jetzt die Hauptstadt.
2015 endet der Nato-Kampfeinsatz in Afghanistan. Den ortsansässigen Helfern der Bundeswehr hat der Innenminister nun Asyl und Jobs in Deutschland in Aussicht gestellt.
Die Kanzlerin besucht überraschend die Bundeswehr in Afghanistan. Im Mittelpunkt der Reise dürfte aber nicht der geplante Abzug stehen, sondern der Tod eines Soldaten.
Auf einem Amateurvideo ist zu sehen, wie ein US-Flugzeug in Bagram in Flammen aufgeht. Die Taliban behaupten, sie hätten die Boeing abgeschossen. Die Nato dementiert.
Keine Aufklärung, keine Strafen: Deutschland hat das tragische Tanklaster-Bombardement nie aufgearbeitet. Ein Bonner Gericht könnte das ändern, analysiert H. Friedrichs.
Die Deutschen bilden aus, die Franzosen wollen ganz gehen, die USA planen Militäreinsätze: Für den Afghanistan-Abzug gibt es keinen einheitlichen Plan. Von H. Friederichs
In Kundus haben sich Taliban und Sicherheitskräfte ein langes Gefecht geliefert. Vier Aufständische und zwei Polizisten starben, ein deutscher Soldat wurde verwundet.
Schläge und Elektroschocks sind in den Gefängnissen Afghanistans verbreitet. Das stellte die Regierung fest, nachdem die UN Menschenrechtsverletzungen beklagt hatten.
Junge Zeitsoldaten sind schwer dazu zu bewegen, vom Heimatort wegzuziehen. Der Minister klagt, sie bevorzugten das Hotel Mama und seien nicht am Unbekannten interessiert.
Der Einsatz am Hindukusch geht zu Ende. Feldlager werden geschlossen, Kampftruppen reduziert. Wie steht es wirklich um die Sicherheitslage im Land? Von H. Friederichs
François Hollande macht sein Wahlkampfversprechen wahr: Die letzten französischen Soldaten sind aus Kabul abgereist, am Dienstag sollen sie in Paris ankommen.
Anzug statt Splitterweste, Airbus statt Transall: Als erstes deutsches Regierungsmitglied ist Verteidigungsminister de Maizière in Zivil an den Hindukusch geflogen.
Als General blieb er ohne Fehl und Tadel, als CIA-Chef wurde er am Ende zum Sicherheitsrisiko: David Petraeus wird ein Seitensprung zum Verhängnis. Von Carsten Luther