Internet-Aktivistin Rebecca MacKinnon ruft ihre Mitstreiter dazu auf, von der klassischen Politik zu lernen, wie man Allianzen schmiedet. Nur so komme Netzpolitik voran.
In zwei Kategorien gewinnt DIE ZEIT den Henri-Nannen-Preis. Die eingestellte "Financial Times Deutschland" wurde für ihre letzte Ausgabe mit einem Sonderpreis geehrt.
Eliott Higgins deckt mithilfe von YouTube-Videos auf, welche Waffen in Syrien eingesetzt werden. Sein Blog soll dem Arbeitslosen nun Geld einbringen. Von Daniel Etter
Die Zeitschrift "Lettre international" wird 25 Jahre alt. Bis heute wittert dieses hochsensible Netzwerk internationaler Intellektueller den Wandel. Von A. Cammann
Wegen eines Artikels der früheren RAF-Terroristin Viett war der Chefredakteur der "Jungen Welt" angeklagt. Es ging um die Billigung politisch motivierter Straftaten.
Das neue niederländische Onlinemagazin "De Correspondent" will sich nur über die Abonnenten finanzieren. Mit Erfolg: in einer Woche 1 Million Euro und 15.000 Jahresabos.
Eine Spionage- und Liebesgeschichte über Nordkorea bekommt den Pulitzerpreis als "Bester Roman". Ein Bild syrischer Kämpfer gewinnt in der Kategorie "Foto-Journalismus".
Der "Spiegel" kündigt seinen Chefredakteuren Georg Mascolo und Mathias Müller von Blumencron. Als Grund nannte der Verlag unterschiedliche Auffassungen zur Strategie.
Nach Informationen des "Hamburger Abendblatts" sucht das Magazin einen neuen Chef. Die bisherigen Chefredakteuren Mascolo und Müller von Blumencron sollen offenbar gehen.
Sie hatte das Blatt inhaltlich kritisiert, dann wurde sie gegen ihren Willen versetzt. Nun will die London-Korrespondentin der "FAZ" den Fall gerichtlich klären lassen.
Vor 30 Jahren präsentierte der "stern" Hitlers vermeintliche Tagebücher. Felix Schmidt, damals Chefredakteur, schreibt über die Zeit des größten deutschen Medienskandals.