Die Bundesregierung will das Jugendstrafrecht verschärfen. Doch der geplante Warnschussarrest geht von falschen Prämissen aus und wird sein Ziel verfehlen. Von A. Kreuzer [weiter…]
Auch Koalitionäre möchten mal gelobt werden. Doch die neuesten Beschlüsse zur Sterbehilfe, zum Jugendstrafe- und Sorgerecht sind wenig revolutionär. Von J. Müller-Neuhoff [weiter…]
Harald Martenstein fragt sich, wie die Nachsicht mit Tätern, die es schwer hatten, eigentlich auf jene wirkt, deren schwierige Kindheit ohne kriminelle Folgen blieb. [weiter…]
Wer seine Haftstrafe abgesessen hat, sitzt danach "unschuldig" hinter Gittern. Deshalb sollen gefährliche Täter zwar eingesperrt bleiben – aber freier leben können. [weiter…]
Der U-Bahn Schläger Torben B. wurde immerhin schnell angeklagt – wegen versuchten Totschlags. Zu viel Milde untergräbt das Vertrauen ins Recht, kommentiert H. Wefing. [weiter…]
Ein im Kern gutes Erziehungsideal darf nicht zum Dogma erhoben werden. Einsperren auf Zeit ist besser, als Unschuldige der Gewalt auszusetzen. Von Giovanni di Lorenzo [weiter…]
Ohne Grund hatte ein 16-Jähriger in der Hamburger S-Bahn-Station Jungfernstieg einen 19-Jährigen mit einem Messer getötet. Nun wurde der Jugendliche verurteilt. [weiter…]
Wer jemandem gegen den Kopf tritt, nimmt seinen Tod in Kauf – ein wichtiges Signal des Urteils im Brunner-Prozess. Fraglich bleibt, ob es der Tat gerecht wird. Kommentar [weiter…]
Wegen Mordes und Körperverletzung sind die Angeklagten im Mordprozess Dominik Brunner verurteilt worden. Die Verteidigung will gegen die hohen Strafen Revision einlegen. [weiter…]
Die Bundesregierung will die Sicherungsverwahrung reformieren. Doch vor dem Kabinettsbeschluss warnen die Justizminister der Länder vor juristischen Winkelzügen. [weiter…]
Im Prozess um den Tod des Münchner Managers Dominik Brunner wurden die Plädoyers verlesen. Die Staatsanwaltschaft hat hohe Haftstrafen für die Angeklagten gefordert. [weiter…]
Zum Auftakt des Prozesses um die Tötung des Münchner Managers Dominik Brunner hat der ältere Angeklagte ein Geständnis abgelegt. Den Mordvorwurf wies er aber von sich. [weiter…]
Isoliert und missachtet hatte sich Georg R. gefühlt, bevor er mit Beil und Brandsätzen in einem Ansbacher Gymnasium wütete. Reue blieb vor dem Urteil aus. Von D. Bruckner [weiter…]
Mit Molotowcocktails und einem Beil bewaffnet stürmte er im September eine Schule in Ansbach. Nun wurde der Amokläufer wegen versuchten Mordes in 47 Fällen verurteilt. [weiter…]