Auf den Arabischen Frühling reagierte Marokkos König mit Reformen. Die Opposition nahm ihn beim Wort – heute regieren die politischen Lager gemeinsam. Von P. Egger
Frankreich kämpft in Mali gegen Islamisten, Deutschland mischt mit. "Endlich müssen wir amerikanischen Trottel den Job nicht mehr allein machen", findet Eric T. Hansen.
In seinen Bildern dokumentiert der Fotograf Christoph Grill, was von den Bauprojekten der ehemaligen Sowjetunion übrig blieb: Ruinen in träumerischen Landschaften.
Um Kuba verschwindet eine unsichtbare Mauer. Doch die vermeintliche Öffnung der Insel bedeutet nicht das Ende des sozialistischen Systems. Noch nicht. Von C. Jiménez
Lech Wałęsa wünscht sich entschiedenere Schritte in Richtung eines vereinten Europas. Im Interview sagt Polens Ex-Präsident: Die Zeit der Nationalstaaten ist vorbei.
Der Diktator Ceauşescu ist lange tot, doch sein System lebt weiter. Der Schriftsteller Catalin Dorian Florescu schreibt über Rumäniens unvollendete Revolution.
Unter Mao erlebte China eine beispiellose Hungerkatastrophe. Yang Jisheng spricht im Interview über seine Recherchen dazu. Sein Buch ist in der Volksrepublik verboten.
In der Schale der Islandmuschel steckt womöglich das Geheimnis ewiger Jugend. Klimaforscher lieben sie. Die Muschel selbst fristet ein ödes Dasein. Von Fritz Habekuß
Nach Maos Tod übernimmt 1976 Deng Xiaoping Chinas Macht. Der Reformer und Reaktionär verwirft die Dogmen der Planwirtschaft – und lässt Panzer gegen Regimegegner rollen.
Chinesen aus drei Generationen erzählen: Hung Huang wurde 1961 geboren, noch unter Mao. Die Moderatorin und Bloggerin schreibt: Jetzt ist es an uns, China zu verändern.
Abschied vom "Freitag": Im Interview spricht der geschasste Herausgeber Friedrich Schorlemmer darüber, wie wichtig Muße für Fragen und Genuss ist – auch für eine Zeitung.
Der Feind meines Feindes ist mein Freund: Nach diesem Prinzip rüstet Deutschland das Regime Saudi-Arabiens gegen Iran auf. Das ist fatal, kommentiert U. Ladurner.