Die Zerstörung der Bibliothek in Timbuktu "trifft das Herz und die Seele Malis", sagt der Intellektuelle Mohomodou Houssouba. Viele Schriften sind für immer verloren.
Der Premier soll in Haft, Hunderttausende belagern Islamabad, ein Prediger ruft die Revolution aus. Wer gewinnt die Machtprobe in Pakistan? Von Christine Möllhoff
Der Regierungsgegner ul-Qadri hat Zehntausende in Islamabad vor das Parlament geführt. Sie fordern den Rücktritt der Regierung. Die Lage auf den Straßen ist angespannt.
Erneut provoziert das französische Satire-Blatt "Charlie Hebdo" mit Zeichnungen die islamische Welt. Es veröffentlicht ein Sonderheft mit einer Comic-Biografie Mohammeds.
Auf dem Tahrir-Platz in Kairo sind die Gegner der Verfassung unverdrossen: Ihre Stimmung schwankt zwischen Resignation und Trotz. Mit einem Sieg rechnen sie nicht.
Ägypten im Eiltempo: Am 15. Dezember sollen die Bürger per Volksabstimmung über einen Verfassungsentwurf entscheiden. Er würde die Macht des Präsidenten weiter sichern.
In Paris eröffnet eine Moschee für Lesben und Schwule. Der Gründer war einst radikaler Salafist – heute kämpft er für einen fortschrittlichen Islam. Von Johanna Ritter
Im türkischen Grenzgebiet haben Syrer ein Krankenhaus aufgebaut. Hier behandeln geflohene Ärzte Rebellenkämpfer, die vom Krieg längst betäubt sind. Von Lenz Jacobsen
Der Koran wurde bislang falsch interpretiert, sagt Mouhanad Khorchide. Das Christentum hat die Entmündigung des Gläubigen überwunden. Der Islam sollte sich auch befreien.
Respekt vor religiösen Gefühlen!, heißt es allenthalben. Michael Schmidt-Salomon hält es für falsch, auf die Befindlichkeiten von Gläubigen groß Rücksicht zu nehmen.
Was heißt hier Blasphemie? Und wem nützt sie? Die muslimische Juristin und Menschenrechtlerin Seyran Ateş fühlt sich nicht angegriffen durch das Anti-Islam-Video.
Über zehn Jahre lang musste sich Salman Rushdie vor einer Fatwa verstecken. In seiner Autobiografie erzählt er von seinem Leiden. Susanne Mayer hat den Autor interviewt.