Die Zuspitzung des Konflikts zwischen Nord- und Südkorea löst Besorgnis aus. Trotz der leeren Drohungen aus Nordkorea befürchten die Kommentatoren eine Eskalation.
Die Kriegspropaganda aus Nordkorea ängstigt Ostasien. Die Gefahr ist aber geringer, als sie scheint. Das eigentliche Problem ist die nervöse Stimmung. Von Steffen Richter
Die Regierung in Washington sieht keine Anzeichen für eine militärische Mobilmachung in Nordkorea. Gleichwohl verstärken die USA ihre militärische Präsenz in der Region.
Diktator Kim Jong Un sucht weiter die Eskalation im Streit um Nordkoreas Atomprogramm. Zugleich will das Regime die Entwicklung der Wirtschaft vorantreiben.
Das Regime in Pjöngjang hat den Kriegszustand ausgerufen. Südkorea reagiert gelassen, die Drohung sei nicht neu. Formal befinden sich beide Länder ohnehin noch im Krieg.
Das Regime im Norden der koreanischen Halbinsel hat angeblich Militäreinheiten in Bereitschaft versetzt. Im Visier sind amerikanische Außenstellen im Pazifik.
Nordkorea hat gedroht, US-Basen in Japan und auf Guam anzugreifen. Im Land selber ist die Armee in Alarmbereitschaft, die Bevölkerung wird auf Angriffe eingeschworen.
Seit der Ausweitung der UN-Sanktionen kommen fast täglich neue Drohungen aus Nordkorea. Die USA reagieren mit zusätzlichen Abwehrraketen in Alaska, Kalifornien und Japan.
Der jüngste Atomtest hat den Bogen überspannt: China und die USA wollen Nordkorea bestrafen. Das Regime in Pjöngjang reagierte umgehend mit einer Drohung.
Zwischenfall im Gelben Meer: Die südkoreanische Marine hat an der Seegrenze mehrere Warnschüsse in Richtung einiger nordkoreanischer Fischerboote abgegeben.
Nordkoreas Herrscher Kim Jong Un hat Südkorea mit "tödlichen Schlägen" und einem "Kampf auf Leben und Tod" gedroht. Der Süden führt derzeit ein Manöver mit den USA durch.
Mit ihm stand 1969 die ganze Menschheit auf dem Mond. Nun ist Neil Armstrong tot. Er folgte stets seiner inneren Stimme, die ihn eher zufällig Astronaut werden ließ.
Ob Korea, Vietnam oder Jemen: Der Kalte Krieg wurde nicht nur auf Atomtestgeländen und an Schreibtischen geführt. Er teilte ganze Länder nach blutigen Kämpfen.
In seinem Testament soll Kim Jong Il sein Land aufgerufen haben, weiter an Atomwaffen und Raketen zu arbeiten. Sein Hauptfeind sind die USA, aber auch vor China warnt er.