Bestechliche Ärzte sollen künftig mit bis zu drei Jahren Haft bestraft werden. Dadurch will der Gesundheitsminister die Einflussnahme der Pharmaindustrie einschränken.
Im vergangenen Jahr haben deutsche Krankenversicherungen Reserven in Milliardenhöhe angehäuft. Zur Haushaltssanierung soll das Finanzpolster nicht verwendet werden.
Brötchen am Computer, Pommes in der Kantine: Eine Studie stellt fest, dass den meisten Menschen im Job Zeit für gesunde Ernährung fehlt. Daheim sieht es kaum besser aus.
Chirurgen schlagen Alarm: Nach dem Organspende-Skandal ist die Zahl der Herz-Transplantationen gesunken. Nur in sehr dringenden Fällen sei eine solche OP noch möglich.
CDU-Gesundheitsexperte Spahn will Eltern von Komatrinkern an den Behandlungskosten beteiligen. Gesundheitsminister und Opposition weisen den Vorschlag zurück.
Der Finanzminister will die Etatplanung ändern: Erstmals sollen die Ressorts gemeinsam beraten und sich gegenseitig Sparvorgaben machen. Dies dürfte im Streit enden.
Gesundheitsminister Bahr wirbt für mehr Organspenden, doch im vergangen Jahr ist die Zahl auf den niedrigsten Stand seit 2002 gesunken. Schuld sind die Manipulationen.
In der Debatte um Honorare und Geschenke an Ärzte versucht die Pharmaindustrie gegenzusteuern: In drei Jahren sollen Firmen ihre "Kooperationen" öffentlich machen.
Schärfere Kontrollen haben neue Manipulationsfälle aufgedeckt. Auch in Leipzig fälschten Ärzte Akten, um Patienten bevorzugt Organe zu beschaffen. Was bisher bekannt ist.
Gutes Essen, neue Geräte und Provisionen: Die Bestechung von niedergelassenen Ärzten ist in Deutschland strafrechtlich nicht verboten. Dagegen regt sich Widerstand.
Standard & Poor's hat die Bonität Griechenlands um gleich sechs Stufen verbessert. Gründe sind der geglückte Anleihenrückkauf und die Genehmigung der Hilfsgelder.
Die Firma beschäftigt viele Alleinerziehende. Stehen diesen Mitarbeiterinnen mehr freie Tage zu, wenn die Kinder krank sind? Antwort gibt der Arbeitsjurist Ulf Weigelt.
Ob Ritalin oder Koffeintabletten: Immer mehr Studenten greifen zu Psychopharmaka. Der Neurophilosoph Stephan Schleim sagt im Interview, warum wir unter Dauerdruck stehen.