Die Grundzüge des Rettungsplans stehen – und auch der russische Präsident will zur Rettung Zyperns beitragen. Dienstag sollen die Banken des Schuldenlandes wieder öffnen.
Mit der Eskalation der Krise in Zypern kehrt die Furcht vor einem alten Phänomen zurück: dem "bank run". Er könnte zur Gefahr für die Euro-Zone werden. Von Malte Buhse
Kostenlose Konsumkredite versetzen Schnäppchenjäger in Kaufrausch. Die Banken verdienen am Geschäft kaum. Sie sind scharf auf neue Kundendaten. Wer zahlt die Rechnung?
Es ist der höchste Verlust in der Geschichte Spaniens: Bei Bankia steht in der Bilanz ein Minus von 19,2 Milliarden Euro. Der Bankchef sieht optimistisch in die Zukunft.
Es könnte die zweitgrößte Insolvenz Spaniens werden. Die Banken verweigerten Reyal Urbis eine Umschuldung. Jetzt liegt das Schicksal der Firma in Händen eines Gerichts.
Zypern steht kurz vor der Staatspleite und bittet Europa um Finanzhilfe. Die deutsche Regierung und Opposition verlangen nun, dass Russland sich beteiligt. Von M. Uken
EZB-Direktoriumsmitglied Asmussen fordert baldige Hilfen für das Land – trotz Zyperns zweifelhaftem Umgang mit Schwarzgeld. Alles andere gefährde erneut die Euro-Zone.
Die Regierung von Enda Kenny erhält Aufschub, um ihre Kredite an die eigene Notenbank zurückzuzahlen. Kritiker sagen, das sei unerlaubte Staatsfinanzierung.
Zum Besuch von Spaniens Premier Rajoy in Berlin lobt die Kanzlerin dessen Arbeit. Die Reformen zeigten Wirkung, bestätigen auch die internationalen Geldgeber des Landes.
Finanzminister Schäuble hält Zypern für "nicht systemrelevant", EZB-Präsident Draghi sieht das anders: Eine Pleite Zyperns könne sich auch auf Griechenland auswirken.
Mit der nun beschlossenen Steuerreform will die Regierung Familien entlasten und Besserverdiener stärker belasten. Die Maßnahme ist Voraussetzung für weitere Hilfsgelder.
Überschuldete Banken, Zahlungsprobleme und Streit mit der Troika: Die Ratingagentur Moody's zweifelt an Zyperns Kreditwürdigkeit und stuft das Land um drei Stufen herab.