Baut man den Jade-Weser-Port aus, profitieren alle deutschen Seehäfen – und der Naturschutz, besagt eine Studie des WWF. Die Hafenwirtschaft bezweifelt das. Von A. Endres
Mehr als ein Jahrzehnt ist Polens Wirtschaft so schnell wie nirgendwo sonst in Europa gewachsen. Jetzt kommt der Aufschwung ins Stocken. Warum? Von U. Krökel, Warschau
Bis 2014 verlieren mindestens 2.000 Mitarbeiter bei Deutschlands größtem Stahlkonzern ihren Job. Die Zahl der Entlassungen könnte sich durch Verkäufe noch verdoppeln.
Frankreichs Arbeitnehmervertreter stehen vor einer historischen Entscheidung: Stimmen sie der Liberalisierung am Arbeitsmarkt zu? Von Karin Finkenzeller, Paris
Wegen der Stahlwerke in Übersee muss ThyssenKrupp einen Milliardenverlust verbuchen. Der Vorstandvorsitzende gesteht Fehler ein – und verspricht eine neue Führungskultur.
In der Krise 2009 war das Kurzarbeitergeld ein Erfolg: Die Industrie entließ nur wenige Mitarbeiter. Jetzt soll eine Neuauflage einen möglichen Abschwung abfedern.
Die schwache Konjunktur führt bei Betrieben zu mehr Kurzarbeit. Eine längere Auszahlung des Kurzarbeitergeldes lehnt Arbeitsministerin von der Leyen derzeit aber ab.
Etwa 1,7 Millionen Menschen wurden in der Krise 2009 Kurzarbeiter. Nun ist das Instrument erneut gefragt – und die Regierung unter Druck, den Einsatz zu erleichtern.
Das Solarenergie-Projekt Desertec soll in Afrikas Wüsten Strom erzeugen. Allerdings verlieren deutsche Unternehmen das Interesse: Nach Siemens steigt auch Bosch aus.
Die Steuereinnahmen brechen Rekorde, doch für Jubel ist es zu früh. Der Finanzminister könnte das Geld bald dringend brauchen – etwa für die Arbeitsagentur. Von M.Uken
Die Krise zieht Deutschland herab? Kann sein. Wahrscheinlicher aber ist etwas Anderes: Deutschland steht vor einem soliden Aufschwung, schreibt der Ökonom Joachim Möller.
Der ifo-Index ist auf dem niedrigsten Stand seit Mai. Euro-Krise und die weltweite Konjunkturschwäche drücken auf die Stimmung in der deutschen Wirtschaft.
Im kommenden Jahr wird die Wirtschaft weniger wachsen als bisher erwartet. Experten sind uneins, ob danach die Trendwende einsetzt oder die Arbeitslosigkeit steigt.
Die geplatzte Fusion zum größten Rüstungskonzern der Welt hat gravierende Folgen für EADS und BAE. EADS überlegt als Waffenschmiede aufzuhören, BAE droht die Übernahme.
Trotz schwacher Konjunktur verbessern die Steuerschätzer ihre Prognose: 2012 wird der Staat erstmals mehr als 600 Milliarden Euro kassieren – die Tendenz ist steigend.