Die Politik treibt die Studentenzahlen in immer neue Höhen. Die Verlierer sind die Berufsbildung und die Universitäten als Orte freier Wissenschaft, kommentiert F. Knauß.
Die Skandalwelle in Kärnten spülte die Grünen in die Landesregierung. Doch es war ein unbekannter Sonderling, dem die Aufdecker ihren Erfolg verdanken. Von W. Rössler
Die CSU spielt im Wahlkampf die Patriotismuskarte: Mit einem neuen Ministerium will Seehofer seine Partei als heimatverbunden und kommunalfreundlich darstellen.
In immer mehr Bundesländern kommt das neunjährige Gymnasium zurück. Und wo früher Politiker erbittert um Schulformen stritten, zählt heute Elternmacht.
Der frühere S21-Schlichter Geißler fordert im Interview schnell Klarheit beim Bahnhofsbau und ein Prüfen der Alternativen. Eine neue Volksbefragung hält er für unnötig.
Gentechniklabore für Schüler sollen geschlossen werden, weil Politiker sie für unethisch halten. Eine bildungsfeindliche Entscheidung, kommentiert Kai Kupferschmidt.
SPD, Grüne und Linke nutzen ihre neue Mehrheit in der Länderkammer, um symbolisch einen Mindestlohn von 8,50 Euro zu beschließen. Dafür gab es auch Stimmen aus der CDU.
Die EU verlangt von ihren Mitgliedern, Regionen für das Naturschutzprogramm "Natura 2000" zu benennen. Österreich ist dabei seit Jahren säumig. Nun reicht es Brüssel.
26.02.2013,
ZEIT ONLINE Leserartikel, Michael Herth
In Niedersachen sollen künftig alle Schüler unabhängig von ihren Noten versetzt werden. Leser Michael Herth ist dagegen. Er profitierte von seiner Ehrenrunde.
Tausende Fässer Atommüll liegen im maroden Lager Asse II in Niedersachsen. Ministerpräsident Stephan Weil kündigt nun eine komplette Räumung an. Doch die ist umstritten.
Brandenburgs Regierungschef will die Nachtflugzeit am künftigen Großflughafen neu verhandeln. Der Aufsichtsrat ist empört. Aber Platzeck hat gute Gründe. Von M. Schlieben
Berlins Wohnungsmarkt hat sich vom Schnäppchentipp zum Schauplatz sozialer Verdrängung gewandelt. Nach zehn Jahren rot-roter Regierung gestehen SPD und Linke Fehler ein.
Behörden des Bundes müssen den Medien Auskunft erteilen. Mit diesem Urteil hat das Bundesverwaltungsgericht die Pressefreiheit gestärkt, kommentiert L. Greven.