Brüssel will das Saatgutrecht neu ordnen. Doch die neuen Regeln kommen nur großen Agrarkonzernen entgegen, kritisieren Umweltschützer. Von Christopher Ziedler
Die Vereinten Nationen haben Versagen bei der somalischen Hungerkatastrophe von 2010 bis 2012 eingeräumt. Trotz Warnungen starben mehr als eine Viertelmillion Menschen.
Die Krise hat einen neuen Negativ-Rekord: Nie zuvor waren in der Euro-Zone so viele Menschen ohne Job. Besonders hart trifft es die südlichen Krisenländer.
Landwirte setzen Chemikalien ein, um Schädlinge von ihren Pflanzen fernzuhalten. Drei dieser Mittel gefährden laut EU aber den Bienenbestand. Sie sollen verboten werden.
Viele Bauern der Alpen stellen ihre Produkte nach uralten Verfahren her. Der Fotograf Sylvan Müller zeigt die Geschichte alpiner Delikatessen und die Menschen dahinter.
Nicht nur in Lateinamerika kontrollieren Investoren immer mehr Land: Auch Europas Äcker werden aufgekauft. Die Konzentration nimmt zu, besagt eine Studie. Von A. Endres
Muss Zypern seine Art zu wirtschaften ändern? Der frühere Präsident Georgios Vassiliou verteidigt das Geschäftsmodell des Landes – und kritisiert die Deutschen.
Die EU-Landwirtschaftsminister haben sich auf eine Agrarreform geeinigt. Direktzahlungen an die europäischen Bauern sollen künftig an Umweltauflagen geknüpft werden.
Lautlos haben die Grünen die Macht in der Agrarpolitik übernommen. Nun legt sich auch in Niedersachsen ein grüner Minister mit der Bauernlobby an. Von M. Uken, Winsen
Der Bioeier-Betrugsfall zeigt einmal mehr die Übel der Massentierhaltung. Wo Hennen, Puten und Schweine besonders zahlreich gehalten werden, zeigt die Karte.
Politiker kritisieren die Kontrollen von Bio-Betrieben als zu lasch. Doch wie genau laufen diese Kontrollen eigentlich ab? Zwei Biobauern aus Hessen gewähren Einblick.
23.02.2013,
ZEIT ONLINE Leserartikel, Thomas Trueblood
Industrielle Landwirtschaft und Lebensmittelskandale hatte Leser T. Trueblood satt. Er übernahm einen Bauernhof in Frankreich. Zwei Initiativen unterstützen ihn dabei.
Niedersachsens SPD hat in weniger als zwei Stunden ohne Gegenstimme für den Koalitionsvertrag gestimmt. Die Grünen brauchten länger, waren dann aber ebenfalls einstimmig.