Die SPD wollte das umstrittene Mediengesetz im Bundesrat nicht verzögern. Das sei sinnlos, sagt Peer Steinbrück. Er versteht nicht, warum nun die SPD gescholten wird.
Im Bundestag wird morgen voraussichtlich das Leistungsschutzrecht verabschiedet. Dabei ist das Gesetz absurd und unklar wie eh und je, kommentiert Kai Biermann.
Ein Gesetz, das Google zwingt, für verlinkte Artikel zu bezahlen. Das hätten Deutschlands Verleger gern gesehen. Das wird wohl nicht kommen, die Koalition sperrt sich.
Bob Dylans frühe, unveröffentlichte Songs wären jetzt gemeinfrei. Um das zu verhindern, hat Sony eine Collection herausgebracht und sich die Rechte bis 2033 gesichert.
Wer Medien gewerblich nutzen will, soll Lizenzgebühren zahlen, findet Christoph Keese. Er fordert ein Leistungsschutzrecht; nur so könnten Verlage ihre Produkte schützen.
Die Kanzlerin schaltet sich in die Debatte um den Leistungsschutz ein: Die Rechte der Kulturschaffenden müssten besser gegen illegale Nutzung im Netz gesichert sein.
Illegale Downloads: Sind sie in Ordnung, nur weil sie möglich sind? Jens Seipenbusch von der Piratenpartei und Medienrechtler Jan Hegemann streiten über das Urheberrecht.
Bisher erlosch das Urheberrecht eines Musikers 50 Jahre nach Erscheinen des Tonträgers. EU-Botschafter haben sich nun auf eine Erweiterung der Schutzdauer geeinigt.