Manche Briten feierten ausgelassene Partys, als Margaret Thatcher starb. Warum scheint es in diesem Fall erlaubt zu sein, sich öffentlich über einen Tod zu freuen?
Vor 150 Jahren kam Alfred Brehms erstes illustriertes Tierbuch heraus. Sein Werk wurde zum Klassiker. Heute gilt es als überholt. Ganz zu Unrecht, findet Ulrich Greiner.
Die Fotografin Hadley Hudson hat Models da fotografiert, wo man sie eigentlich nie sieht: Zu Hause. Ohne Styling. Und trotzdem mit der gewissen Coolness.
Fast 50 Jahre lang hat die Militärdiktatur in Birma alle Publikationen zensiert. Jetzt dürfen erstmals wieder private Tageszeitungen erscheinen, auch oppositionelle.
In neuen Hollywood-Filmen werden alte Märchen wieder zu frei erzählten Geschichten. Damit passen sie bestens in unsere Zeit der Mash-ups, Remixe und Fan-Videos.
Reinhard Lakomy machte mehr als Kinderlieder. Es waren vertonte Märchen und Geschichten über das Leben. K. Biermann würdigt einen der wichtigsten Musiker Ostdeutschlands.
Otfried Preußler war ein wunderbarer Geschichtenerzähler. Mit seinen Büchern setzte er der unbeschwerten Kindheit viele kleine Denkmale. Von David Hugendick
Suhrkamp-Autor Peter Handke hat sich in den Machtkampf im Verlag eingemischt. Der Mitgesellschafter Barlach sei ein Unhold, der schon immer böse Absichten gehegt habe.
Bis heute gelten die Grimmschen Märchen als urdeutsch. Dabei sind sie das gar nicht: Im Interview erklärt Germanist Heinz Rölleke, wo die Sagen wirklich herkommen.
Verwunschene Frösche, böse Schwiegermütter und Lebkuchenhäuser: Seit 200 Jahren verzaubern die Brüder Grimm. Erzählforscher H. Uther beschäftigt sich mit ihren Märchen.
Lange verheimlichten die Brüder Grimm den Ursprung ihrer angeblichen Volksmärchen. Nicht ohne Grund: Denn die Geschichten stammen keineswegs von deutschen Bäuerinnen.
Märchen sind zauberhaft – deshalb lieben Kinder sie. Doch auch so mancher Erwachsene hat eine Schwäche für die Sagen: Fünf ZEIT-Autoren stellen ihre Lieblingsmärchen vor.
Sie sammelten Mythen und Märchen, erforschten die Sprache und legten sich mit der Obrigkeit an. Die Brüder Grimm waren dennoch Revolutionäre wider Willen. Von S. Martus