Blinder Fleck Rassismus: Eine Journalistin erklärt selbstkritisch, weshalb sie bei Recherchen zu Opfern rechter Gewalt nicht früher auf die NSU-Mordserie gestoßen ist.
Die Aufregung ist groß in Berlin, seit an der East Side Gallery Bauarbeiter anrückten. Zu Recht? M. Horeld ärgert sich über die Demonstranten. J. Leopold unterstützt sie.
Die Hauptstadt sucht ständig nach Zukunft. Aber darüber sollte sie nicht vergessen, dass die Vergangenheit – und zwar die echte – im Straßenbild sichtbar bleiben muss.
Sabine Rennefanz erlebte den Mauerfall als Jugendliche in der DDR, genau wie die NSU-Terroristen. Im Interview spricht sie über die stille Wut ihrer Generation.
Die East-Side-Gallery ist das längste noch erhaltene Stück der Berliner Mauer. Teile davon sollen nun weichen, um Platz zu schaffen – unter anderem für ein Luxuswohnhaus.
Die Kontakte zur DDR-Spitze waren zahlreich, auch mit der Stasi sprach Gregor Gysi. Viele sehen im einstigen Dissidentenanwalt einen Spitzel, doch er weiß sich zu wehren.
"Go Trabi Go", "Sonnenallee" und "Das Leben der Anderen" zählen zu den 22 wichtigsten Filmen des Ostens. ZEIT-Autoren, Künstler und Politiker erklären, warum.
Es ist etwas Bemerkenswertes geschehen im Jahr 2012: Deutschland hat erfahren, was es heißt, Verantwortung zu übernehmen – Griechenland sei Dank. Von Eric T. Hansen
Vor 40 Jahren gab es in Deutschland die ersten Zapfsäulen, an denen Autofahrer selbst tankten. Was heute normal ist, weckte damals Zweifel: Würde der Service vermisst?
Als Junge in der DDR lernte Hellmuth Karasek, dass Witze gefährlich sind. Im Interview erzählt er von seinem neuen Buch und wie gut Ossis über sich selbst lachen können.
Auch 23 Jahre nach dem Mauerfall sind Ostdeutsche unterdurchschnittlich in Politik, Wirtschaft und Militär vertreten. Katja Kipping fordert einen Ostdeutschland-Gipfel.
Zum 9. November 1938: Antisemitismus ist menschenverachtend. Wer in Deutschland lebt, muss diesen gesellschaftlichen Grundkonsens akzeptieren, kommentiert C. Böhme.
Mit dem Besuch 1987 bei Kanzler Helmut Kohl in Bonn war SED-Chef Erich Honecker endlich am Ziel: Die Bundesrepublik akzeptierte die DDR als gleichberechtigten Staat.