Der NDR und die "Süddeutsche Zeitung" haben den Steuerfahndern eine Absage erteilt: Sie werden die Offshore-Leaks-Daten über die Steueroasen nicht herausgeben.
Vier bayerische Medien verzichten auf drei ihrer Plätze bei dem NSU-Prozess. Sie appellieren an andere zugelassene Journalisten, türkischen Medien den Vortritt zu lassen.
Harald Martenstein macht inhaltliche Fehler und landet deshalb bei bildblog.de. Jetzt hofft er inständig: Bitte lass meinen Spitznamen nicht "Franz Josef" sein!
Die Zeitung "Sabah" will sich den Zugang zum Münchner Prozess gerichtlich erstreiten. Das Verfassungsgericht soll klären, ob die Pressefreiheit eingeschränkt wurde.
Der populäre Satiriker Jussif war wegen Witzen über Präsident Mursi festgenommen worden. Die Opposition reagiert empört und warnt vor Einschränkung der Meinungsfreiheit.
In Zypern ist die Panik ausgeblieben, die Medien ziehen ab. Doch die Ruhe heißt nicht, dass die Krise vorbei ist. Sie beginnt gerade erst. Von Lenz Jacobsen, Nikosia
Das Münchner Oberlandesgericht hat sich bereit erklärt, türkische Pressvertreter in den NSU-Prozess einzubinden. Wie das geschehen soll, ließ es noch offen.
Der Prozess gegen den Nationalsozialistischen Untergrund beginnt erst im April. Bereits jetzt ist klar: Moralisch hat der Staat schon verloren, kommentiert T. Steffen.
Harald Martenstein erhält Post: Statt "Behinderte" möge er bitte "Menschen mit Handicap" sagen. Sein persönliches Handicap: Er steigt da einfach nicht mehr durch!
"Bild" wollte im NSU-Prozess seinen Sitzplatz der Zeitung "Hürriyet" abtreten, weil kein türkisches Blatt Platz im Verhandlungssaal fand. Doch das Gericht lehnt das ab.
Die SPD wollte das umstrittene Mediengesetz im Bundesrat nicht verzögern. Das sei sinnlos, sagt Peer Steinbrück. Er versteht nicht, warum nun die SPD gescholten wird.
Sprachrohr der Kommunistischen Partei oder Aufklärer? Hu Xijin, Chef der Zeitung "Global Times" in Peking, will mit mehr Offenheit Leser gewinnen. Von Angela Köckritz
Ein unabhängiger Presserat wird in Großbritannien künftig die Einhaltung ethischer Standards in den Medien überwachen. Verlage sehen die Pressefreiheit bedroht.
In der Untersuchung der NSU-Morde hat der frühere Innenminister Ermittlungspannen bedauert und Fehler eingestanden. Er bestritt aber, gezielt fehlgelenkt zu haben.