Die Umsetzung des UN-Vertrags über den globalen Waffenhandel wird Jahre dauern, und er lässt den Unterzeichnern Schlupflöcher. Ein Erfolg ist er trotzdem. Von C. Luther
Der Fall des 2009 gestorbenen Anwalts hatte weltweit für Kritik gesorgt, weil er gefoltert worden sein soll. Die Behörden haben die Ermittlungen nun eingestellt.
Russland will Homosexuellen verbieten, öffentlich zu protestieren. Der deutsche Außenminister hat sich darüber nun bei seinem russischen Amtskollegen beschwert.
Emanzipation in der Türkei misst sich nicht an besseren Gesetzen oder abgelegten Kopftüchern. Die Frauen kämpfen gegen das alte Patriarchat – und gegen sich selbst.
Tägliche rassistische Übergriffe und die Verletzung internationaler Standards: Amnesty International wirft Griechenland vor, Flüchtlinge nicht zureichend zu schützen.
In Stockholm werden heute die Träger des Alternativen Nobelpreises 2012 ausgezeichnet. Die Fotografin Katharina Mouratidi hat ihre Vorgänger eindrucksvoll porträtiert.
Schlagabtausch im Kreml: Die Kanzlerin kritisiert Putins Umgang mit der Opposition. Russlands Präsident spricht von Meinungsverschiedenheiten zwischen ihm und Merkel.
Der Minister hat den Verkauf von Panzern nach Saudi-Arabien verteidigt. Dieser trage zur Stabilität der Region bei. Menschenrechtsbedenken reichten nicht als Kriterium.
Drei Viertel der Weltbevölkerung lebt ohne ausreichende soziale Sicherung. Dabei ist ein globaler sozialer Basisschutz keineswegs teuer. Von M. Kaltenborn und M. Cichon
Ein schwedischer Pilot wirft Teddybären ab, ein Botschafter trifft Oppositionelle: Das erboste Weißrusslands Präsident Lukaschenko, er berief Diplomaten aus Stockholm ab.
Die Nachfrage nach Palmöl wächst, in den produzierenden Ländern kommt es häufig zu gewaltsamen Landkonflikten – zum Beispiel in Honduras, wie unsere Bilder zeigen.
Menschenaffen sind uns ähnlicher, als wir denken. Eine Initiative fordert daher Grundrechte für sie. Die Abgrenzung von anderen Tieren ist eines der Probleme an der Idee.
Deutschland muss an zwei Gewalttäter Schmerzensgeld zahlen. Der Menschenrechtsgerichtshof erklärte nachträgliche Sicherheitsverwahrung zum Menschenrechtsverstoß.