Die Gewerkschaften stehen im Einzelhandel vor einem Großkonflikt, sagt ver.di-Chef Frank Bsirske im Interview. Im Öffentlichen Dienst gebe es in Kürze eine Einigung.
Die Steuereinnahmen brechen Rekorde, doch für Jubel ist es zu früh. Der Finanzminister könnte das Geld bald dringend brauchen – etwa für die Arbeitsagentur. Von M.Uken
Nach zwölf Jahren tritt Martin Kannegiesser als Gesamtmetall-Präsident zurück. Im Interview spricht er über die Euro-Krise und die Konjunktur in Deutschland.
Unmittelbar nach Ablauf der Friedenspflicht hat die IG Metall den Druck auf die Arbeitgeber erhöht. Bundesweite Warnstreiks sollen nach dem Tag der Arbeit folgen.
Der Tarifabschluss im Öffentlichen Dienst macht auch Industriearbeitsplätze teurer. Metall- und Chemiegewerkschaft sind beflügelt, doch die Lage ist dort komplizierter.
Mit dem Anteil von älteren Mitarbeitern steigt die Produktivität eines Betriebs. Zugleich ist auch die Erwerbsquote der Älteren gestiegen, zeigt ein Arbeitsmarktbericht.
Linke Ökonomen wollen Vollbeschäftigung durch die 30-Stunden-Woche erreichen. Dabei bringt eine pauschale Verkürzung der Arbeitszeit wenig, kommentiert Tina Groll.
In der ostdeutschen Chemiebranche wird eine Art Arbeitszeit-Fonds ausgetüftelt. Er soll künftig Ältere länger in anstrengenden Jobs halten. Von Alfons Frese
Die Furcht vor einem Abschwung in der Wirtschaft ist auf dem Arbeitsmarkt in Deutschland noch nicht zu spüren. Fast alle Branchen suchen gut ausgebildetes Personal.
Es ist Unsinn, ausgebildete Lehrlinge nicht zu übernehmen, sagt Gesamtmetallchef Martin Kannegiesser. Im Interview spricht er über die Stärke der deutschen Industrie.
Die Gewerkschaften argumentieren in der Rentendebatte unredlich, sagt Metallarbeitgeber-Präsident Martin Kannegießer. Viele Firmen seien auf ältere Arbeiter eingestellt.
Trotz konjunktureller Erholung sind die Beschäftigtenzahlen im produzierenden Gewerbe gesunken. Für die einen bedeutet das Jobverlust, für andere eine höhere Arbeitszeit.
Weder Streit noch Streik: Die IG Metall gibt sich in den Tarifverhandlungen mit weniger zufrieden, weil sie Jobverluste in der Branche fürchtet. Philip Faigle kommentiert