Ungarns Premier versucht sein Verhältnis zu Kanzlerin Merkel zu retten. Sein Nazi-Vergleich habe nicht auf die Kanzlerin, sondern ihren SPD-Herausforderer gezielt.
Horst Seehofer hat seiner Partei geraten, die AfD ernst zu nehmen. Eine Zusammenarbeit schließt er aber aus. Gleichzeitig rügt er die FDP und die Opposition.
Eigentlich hatten sich die Länder mit dem Umweltminister auf einen Kompromiss zur Endlagersuche geeinigt, nun schert Schleswig-Holstein aus. Es gebe viele offene Fragen.
Die Hochschulrektoren fordern, dass der Bund Geld für Universitäten geben soll. Theoretisch widerspricht keiner, praktisch ist das offenbar unmöglich. Von R. Karschnick
Italiens Exministerpräsident soll wegen angeblichem Sex mit einer Minderjährigen ins Gefängnis. Berlusconi soll zudem die Ausübung öffentlicher Ämter verboten werden.
Der Jüdische Weltkongress will alle rechtsextremen Parteien in Europa verboten wissen. Zentralrat-Präsident Graumann warnt vor den Rechtsradikalen in Griechenland.
Der türkische Regierungschef nennt die Luftangriffe auf Damaskus inakzeptabel: Der Einsatz sei mit nichts zu rechtfertigen und habe Assad in die Hände gespielt.
Israel will bis zu 40.000 Beduinen aus der Negev-Wüste in anerkannte Siedlungen zwangsumsiedeln. Arabische Nomaden protestierten gegen den Gesetzentwurf.
Ungarns Regierungschef Orban hat auf dem Jüdischen Weltkongress beteuert, gegen Antisemitismus im Land vorzugehen. Die rechtsextreme Partei Jobbik ließ er unerwähnt.
Ein neues Gesetz, mehr Transparenz und die Rückzahlung öffentlicher Gelder – mit diesen Maßnahmen will Horst Seehofer die Job-Affäre bayerischer Abgeordneter beenden.
Vor dem Beginn des Jüdischen Weltkongresses kamen Hunderte rechte Demonstranten zu einer "antizionistischen" Kundgebung in die Innenstadt von Budapest.
Die portugiesische Regierung hat neue Sparmaßnahmen angesetzt: Staatsbedienstete sollen mehr arbeiten und später in Rente gehen. Viele sollen aus dem Dienst ausscheiden.
In einem Ort nahe der Küstenstadt Banias sollen 150 Menschen getötet worden sein. Ein Oppositionsbündnis spricht von toten Frauen und Kindern, das Regime von Terroristen.
Die erste Parlamentskammer hat dem Regierungschef das Vertrauen ausgesprochen. Nun reist er nach Berlin – mit der Botschaft, dass Italien sich nicht kaputt sparen dürfe.