Außenminister Westerwelle fordert neuen Schwung für die Verhandlungen mit der Türkei. Eines Tages könne die EU mehr Interesse an der Türkei haben als andersherum.
Israel will bis zu 40.000 Beduinen aus der Negev-Wüste in anerkannte Siedlungen zwangsumsiedeln. Arabische Nomaden protestierten gegen den Gesetzentwurf.
Schaffen es die USA, den Friedensprozess in Nahost zu reanimieren? US-Außenminister Kerry will dies erreichen. Als Grundlage dient ihm ein elf Jahre alter Kompromiss.
Bundespräsident Wulff besucht bei seiner ersten Reise in den Nahen Osten Bethlehem, trifft die Palästinenserführung – und erkennt bei Abbas guten Willen.
Bei seinem ersten Besuch in Israel präsentiert sich Barack Obama als dessen uneingeschränkter Verbündeter. Gleichzeitig droht der US-Präsident dem Iran und warnt Assad.
Der Streit um die Verteilung von Posten in der neuen israelischen Regierung ist beigelegt. Das umkämpfte Bildungsministerium geht an die Zukunftspartei von Jair Lapid.
In einem Report zur Lage in Ost-Jerusalem bezeichnet die EU die Siedlungspolitik als größte Gefahr für eine Zwei-Staaten-Lösung. Die Annexion durch Israel sei illegal.
Der Tod eines Palästinensers in einem israelischen Gefängnis wird zum brisanten Streitfall: Nach der Autopsie ist von Folter die Rede, Israel spricht von Herzversagen.
Erstmals seit 20 Jahren darf ein Konzern auf dem Golan nach Öl suchen. Nun drohen Israel internationale Proteste, weil das Gebiet völkerrechtlich zu Syrien gehört.
Für Verhandlungen mit dem Iran will US-Präsident Obama Zeit gewinnen. Das deutsche Außenministerium dementiert derweil, dass es ein Ultimatum gegen Israel geben könnte.
Einst noch Gegner, heute um normale Beziehungen bemüht: Erstmals seit 1979 ist ein iranisches Staatsoberhaupt nach Ägypten gereist. Ein Video-Kommentar von M. Thumann.
Die Unterstützer von König Abdullah II. haben die Parlamentswahl in Jordanien für sich entschieden. Die oppositionellen Islamisten hatten die Abstimmung boykottiert.
Israels Wähler haben Netanjahus Bündnis abgestraft, im Parlament gibt es ein Patt zwischen rechts und links. Der Regierungschef will nun möglichst viele Kräfte einbinden.
In einer vorgezogenen Wahl bestimmt Israel die Knesset neu. Ministerpräsident Netanjahu ist Favorit, aber eine kleine rechte Partei könnte an Einfluss gewinnen.