Die Kommentatoren deutscher Zeitungen bewerten Thachters politische Leistungen unterschiedlich. Die "Eiserne Lady" sei ebenso einflussreich wie umstritten gewesen.
Ottmar Schreiner war Proletarier und Intellektueller, Beton-Sozi und Spitzbube. Auch für nächtlichen Lärm im Ehehaus Merkel war er verantwortlich. Von Peter Dausend
Nicht feiern, ran an die Arbeit! Die Piraten wollen auf ihrem ersten Krisenparteitag inhaltlich vorankommen. Doch es geht nur langsam voran. Von Lenz Jacobsen, Bochum
23.11.2012,
ZEIT ONLINE Leserartikel, Michael Freuding
Der Neoliberalismus unterscheidet zwischen faul und fleißig und propagiert das Recht des Stärkeren, schreibt unser Leser Michael Freuding. Andere Werte werden ignoriert.
Chiles Studenten waren des Protests müde geworden und in den Hörsaal zurückgekehrt. Polizeigewalt treibt sie wieder auf die Straße zum Kampf gegen das Bildungssystem.
In der Euro-Krise gibt es kein ökonomisches, sondern vor allem ein moralisches Problem, sagt der Anarchist David Graeber. Der Schuldenkapitalismus ist für ihn am Ende.
Die neue Linken-Spitze beschwört nach den zermürbenden Kämpfen auf dem Parteitag den Aufbruch. Vergeblich: Die Partei kommt von den Machtkämpfen nicht los. Von M. Meisner
Sahra Wagenknecht diskutiert mit FAZ-Herausgeber Schirrmacher und CSU-Rebell Gauweiler. Es zeigt sich: Antikapitalismus kommt an, auch bei Bürgerlichen. Von C. Bangel
Der nächste Machtwechsel soll intellektuell vorbereitet werden: SPD und Grüne haben ein erstes Konzept ihrer "Denkfabrik" veröffentlicht. Von Michael Schlieben
Vertrieben aus der Komfortzone: Kathrin Fischer analysiert in "Generation Laminat" den herrschenden Zeitgeist der Mittelschicht. Das ist aller Ehren wert. Von G. Bartels
RTL sendet sein Castingformat "DSDS" bald auch in einer Stupsnasenversion. Es war höchste Zeit für Kinderausbeutung im deutschen Fernsehen. Von Rabea Weihser
Lafontaine, der heimliche Chef der Linken, hat mit der Nominierung Klarsfelds eine Niederlage einstecken müssen. Seiner Partei wird das nicht helfen. Von M. Lau
In den Krisenstaaten sollen die Einkommen sinken und das Arbeitsrecht gelockert werden. Ganz ähnlich ging auch der IWF vor 30 Jahren vor. Von Herbert Schui
Wachstum statt Steuersenkungen: Der Entwurf des neuen FDP-Grundsatzprogramms ist nicht so sozial wie ursprünglich angekündigt. Es zielt wieder auf wirtschaftsnahe Wähler.