Das Gerangel um den NSU-Prozess schadet Deutschlands Image. Kolumnist Eric T. Hansen findet: Den türkischen Medien sollte man unbedingt Plätze anbieten – und heißen Tee.
Neonazis und andere rechte Täter haben im Jahr 2012 mindestens 840 Gewaltdelikte begangen. Innenminister Friedrich warnte davor, dass die Hemmschwelle für Gewalt sinke.
Der NSU-Schock hat wenig bewirkt: Mindestens 152 Menschen starben seit 1990 durch rechtsextreme Täter, doch der Staat zählt noch immer weit weniger Tote. Von Toralf Staud
266 Neonazis sind laut Bundesregierung "untergetaucht". Aber diese Zahl sagt wenig darüber aus, wie gefährlich sie sind – und wie viele es tatsächlich gibt. Von T. Staud.
Zehn Menschen sterben 1996 als ein Lübecker Asylbewerberheim ausbrennt. Spuren deuten auf rechten Terror hin. Doch niemand wird gefasst, weil die Behörden versagten.
Die verbesserte Vernetzung der Sicherheitsbehörden führt zu ersten neuen Erkenntnissen. Viel mehr Neonazis als bisher angenommen halten sich derzeit im Untergrund auf.
Das NSU-Verfahren gegen Beate Zschäpe werden nur wenige Interessierte beobachten können. Das Münchner Gericht will so einen Schauprozess vermeiden. Von Georg Etscheit
Rechtsextreme versuchen das Vereinsleben in Deutschland zu beeinflussen, sagt die Chefin des Verfassungsschutzes in Brandenburg. Manche fungierten gar als Vorbilder.
"Bauernschlau" sollen sie sein und kein Problem mit Verrat haben. Der Geheimdienst setzt auf V-Leute in der rechtsextremen Szene, Thüringen schert aus. Von M. Lau
Wer jetzt ein NPD-Verbot fordert, will vom wahren Problem ablenken. Mit Rechtsextremen muss man sich auseinandersetzen. Sachsen macht es vor, kommentiert M. Machowecz.
Die erregten Kommentare, die auf den Drygalla-Abgang folgten, machen nachdenklich. Sind wir uns noch einig, dass man Neonazis isolieren sollte? Von Christian Bangel
Wegen ihres Freundes hat Nadja Drygalla das deutsche Team verlassen. In London gab Michael Fischer den netten Fan. In Rostock ist er ein NPD-Agitator. Von A. Röpke