Bei Süchtigen arbeiten bestimmte Hirnareale verlangsamt. Sie zu aktivieren, ist ein Ansatz im Kampf gegen die Abhängigkeit. Bisher klappt das nur im Tierversuch.
Durch einen Gentest erfuhr R. Wegener, dass er an der Chorea Huntington sterben wird. Heute hat er sich an die Krankheit gewöhnt. Doch empfehlen würde er den Test nicht.
Schäden im Erbgut gelten als krankhaft. Doch offenbar stimmt das nicht immer: Wie eine Maus-Studie zeigt, könnten DNA-Brüche ganz normale Folge des Denkens sein.
Erstmals ist es Forschern gelungen, Signale eines Gehirns auf ein anderes zu übertragen – in einem Experiment an Ratten. Ist das der Anfang organischer Computer?
Hirnerkrankungen wie Demenz gelten als unheilbar. Dabei lassen sich manche Formen einfach behandeln: Wenn Altershirndruck die Ursache ist, verschaffen Ventile Linderung.
Im Urlaub verfliegt die Zeit, im Wartezimmer steht sie scheinbar still: Unser Zeitgefühl entspricht selten der Realität. Warum das so ist, können Forscher heute erklären.
Durch Sprache können andere uns manipulieren. Und unsere Muttersprache beeinflusst sogar, wie wir die Welt sehen. Von Stefanie Schramm und Claudia Wüstenhagen
Die Elektrokrampftherapie hat in der Öffentlichkeit einen schlechten Ruf. Doch kann sie schwer Depressive von ihrem Leid befreien. Langsam verstehen Hirnforscher, warum.
Erst ab dem Grundschulalter lernen Menschen, etwas sinnvoll mit der Hand zu fassen. Forscher ergründen das Greifen, auch um Alzheimer- und Reha-Therapien zu verbessern.
Mit Medikamenten, elektrischen Impulsen und Laufbandtraining können gelähmte Ratten sich wieder bewegen. Der Therapieansatz könnte eines Tages auch Menschen helfen.
Ob Stottern, Sprachentwicklungsstörung oder permanente Heiserkeit: Logopäden helfen bei Problemen mit der Sprache. Der Job verlangt ihnen viel ab, die Bezahlung ist mau.
Die Nobelpreisträgerin Christiane Nüsslein-Volhard fördert mit ihrer Stiftung Wissenschaftlerinnen, die Karriere machen und Kinder haben. Von T. Kimmel-Fichtner
Der Philosoph Thomas Metzinger forscht über das Bewusstsein. Im Interview erläutert er, warum er für eine stärkere Vernetzung von Philosophie und Hirnforschung eintritt.