Der AKW-Betreiber braucht mehr staatliches Geld für die Entschädigung von Fukushima-Opfern. Die Regierung will die Hilfen nun mit der Verstaatlichung von Tepco verbinden.
Der Aktienhandel in Fernost hat dem starken Negativtrend der Wall Street widerstanden. Die Gerüchte um Frankreichs Bonität wurden als übertrieben bewertet.
Um mehr als zwei Prozent hat der Dax im Tagesverlauf nachgegeben. Der Leitindex erreichte unter dem Eindruck der Schuldenkrise den tiefsten Stand seit elf Monaten.
Unter dem Eindruck der Schuldenkrise in Europa und der schwachen US-Konjunktur setzt der Aktienmarkt seinen Abwärtstrend fort. Die Politik sucht nach Auswegen.
Die Mehrheit für einen Atomausstieg des Energiekonzerns Tepco ist nicht zustande gekommen. Aktionäre reagierten wütend. "Springt in die Reaktoren und sterbt", rief einer.
Masataka Shimizus räumt seinen Posten an der Spitze der Betreiberfirma des havarierten AKW Fukushima-1. Tepco verzeichnet zudem einen Rekordverlust in Milliardenhöhe.
Die japanische Wirtschaft leidet unter der Katastrophe: Im März ging die Produktion um 15 Prozent zurück, so stark wie nie zuvor. Besonders die Autobauer sind betroffen.
Der Betreiber des AKW Fukushima-1 plant, Millionen Liter Wasser abzulassen, um so die Rettungsarbeiten voranzutreiben. Das Wasser sei nur schwach verstrahlt, hieß es.
Japans Regierung beschreibt die Lage in Fukushima-1 als weiter "unvorhersehbar". Zu einer möglichen Verstaatlichung des Betreibers gibt es unterschiedliche Aussagen.
Aufatmen an den asiatischen Börsen: Vom Absturz als Reaktion auf das Beben hat sich der Nikkei-Index erholt. Der Versicherungsbranche drohen allerdings hohe Folgekosten.
Anleger haben mit Panikverkäufen auf die Situation in Japan reagiert. Nach den bedeutenden Verlusten am Vortag stürzte Asiens Leitindex noch einmal deutlich ab.
Japanische Unternehmen wie Sony und Toyota haben enorme Kursverluste hinnehmen müssen. Besonders stark betroffen sind Versicherer. Die einzigen Gewinner: Die Baubranche
Die provisorische Kühlung der Brennstäbe im beschädigten AKW steht auf der Kippe. Bei einer neuen Explosion in Fukushima-1 gab es darüber hinaus Verletzte.