Jahrzehntelang schilderten in Nordirland Tausende Malereien und Graffiti auf Hauswänden den Bürgerkrieg. Heute werden dort immer häufiger zivile Helden verewigt.
Benzinbomben gegen die Polizei, Wasserwerfer gegen die Randalierer: Im nordirischen Flaggenstreit ist die Lage erneut eskaliert. Ein Ende der Gewalt ist nicht in Sicht.
Dem nordirischen Friedensprozess steht möglicherweise ein Rückschlag bevor. Militante Gruppen haben sich zusammengeschlossen, um den bewaffneten Kampf wieder aufzunehmen.
Die britische Königin Elizabeth II. hat einem früheren IRA-Führer die Hand geschüttelt. Der allerdings will trotz des Friedenszeichens nicht zu Großbritannien gehören.
Die britische Regierung plant Ausgleichszahlungen für die Familien der Opfer des "Bloody Sunday". Vor 40 Jahren war nach Schüssen die Gewalt in Nordirland eskaliert.
In Stuart Nevilles Krimis ringt Nordirland mit den alten Konflikten. Wenn der Autor heute durch Belfast läuft, staunt er oft: Man kann hier jetzt einfach Kaffee trinken
Trotz aller Schreckensmeldungen: Irlands Politiker sind unverschämt optimistisch. Das liegt vor allem an der jungen Generation, sie will den Neuanfang. Von J. Bittner
Moritz Volz spielte in der Premier League, als in London vor fünf Jahren Bomben explodierten. Das Kolumnen-Gespräch über U-Bahn-Fahren und die aktuelle Terrorwarnung.
Ein Priester soll für eines der schlimmsten Attentate in Nordirland verantwortlich sein. Laut einem Bericht haben ihn Polizei, Regierung und katholische Kirche geschützt.
Für die Armee ist es eine Blamage: Ein britischer Bericht macht erstmals das Militär für die Toten von 1972 verantwortlich. Premier Cameron hat sich nun entschuldigt.
George Mitchell, Obamas Gesandter für den Nahen Osten, hat schon in Nordirland Feinde zur Verständigung gebracht. Seine jetzige Mission ist aber wesentlich aussichtsloser
Der US-Präsident hat für den Nahen Osten und Afghanistan erfahrene Sonderbeauftragte berufen. Sie sollen Amerikas Ruf verbessern, sagt Außenministerin Clinton