Japans Notenbank will Milliarden in den Markt pumpen, um die Wirtschaft anzukurbeln. Ob die aggressive Geldpolitik wirkt, ist völlig unklar. Von Felix Lill, Tokio
Um die Deflation zu stoppen, bringt die japanische Zentralbank mehr Geld auf den Markt. Kritiker bezweifeln, dass das Japans Wirtschaft aus der Krise hilft.
Die Grundzüge des Rettungsplans stehen – und auch der russische Präsident will zur Rettung Zyperns beitragen. Dienstag sollen die Banken des Schuldenlandes wieder öffnen.
Ein nationaler Hilfsfonds soll Staatsanleihen ausgeben und so den Staatsbankrott Zyperns abwenden. Ob es eine Zwangsabgabe auf hohe Bankguthaben gibt, ist noch offen.
Zypern will Kleinstsparer schonen und verpasst damit die Sparziele der Troika. Die Notenbank warnt vor dem Veto aus Brüssel, der Präsident hat anscheinend andere Pläne.
Die Börsenkurse in den USA steigen und steigen. Ökonomen wie Robert Shiller warnen: Wer jetzt am Boom verdienen will, könnte der Dumme sein. Von Kim Bode, New York
Nicht einmal die Hälfte des erwarteten Gewinns wird die Bundesbank an Finanzminister Schäuble überweisen. 664 Millionen Euro Überschuss erwirtschaftete die Notenbank.
Eine Umfrage in der Euro-Zone hat ein heikles Ergebnis erbracht: In einigen Krisenstaaten werden besonders große Vermögen gehortet. Große Ungleichheit wird auch deutlich.
Der wichtigste US-Aktienindex ist über den Rekordwert gestiegen, den er vor der Finanzkrise 2007 erreichte. Anleger fühlen sich durch die lockere Geldpolitik ermutigt.
Vor seiner Rückkehr in die Bundespolitik teilt Christian Lindner aus: Schelte für EZB, Arbeitgeber, Manager sowie eine neue Stellenbeschreibung für den Umweltminister.
Japans Premier beruft Haruhiko Kuroda an die Spitze der Notenbank. Er soll umsetzen, was die Politik sich wünscht: viel billiges Geld für die Konjunktur. Von Felix Lill
Die Rating-Agentur Moody's hat Großbritannien das Spitzenrating bei der Kreditwürdigkeit entzogen. Finanzminister Osborne gesteht das Schuldenproblem seines Landes ein.
Für weniger Staatsschulden wollten sich die G-20-Staaten einsetzen, nun wird erst im September weiterverhandelt. Immerhin sprachen sich alle gegen einen Währungskrieg aus