Die Zeitung "Sabah" will sich den Zugang zum Münchner Prozess gerichtlich erstreiten. Das Verfassungsgericht soll klären, ob die Pressefreiheit eingeschränkt wurde.
Karlsruher Pressevertreter appellieren an das Münchener Oberlandesgericht: Eine Videoübertragung des NSU-Prozesses im Gerichtsgebäude sei rechtlich zulässig und geboten.
Der Streit um die Platzvergabe im NSU-Prozess "schießt weit übers Ziel hinaus", sagt Ruprecht Polenz.
Er verteidigt die Justiz – und warnt die Türkei vor weiterer Kritik.
Der für Türken im Ausland zuständige Vizepremier verlangt, dass im NSU-Prozess auch türkische Medien Platz finden. Er wirft den Münchner Richtern Parteinahme vor.
Das Münchner Oberlandesgericht hat sich bereit erklärt, türkische Pressvertreter in den NSU-Prozess einzubinden. Wie das geschehen soll, ließ es noch offen.
Die Regierung hat sich zur umstrittenen Verteilung der Reporterplätze beim NSU-Prozess geäußert. Bayerns Justizministerin bringt Gesetzesänderungen ins Spiel.
Im NSU-Prozess hat kein türkisches Medium einen festen Platz erhalten. Ismail Erel von der Zeitung "Sabah" will deshalb notfalls vor dem Gerichtssaal campen.
Zu spät gekommen: Kein einziges türkisches Medium hat eine feste Akkreditierung für den NSU-Prozess erhalten. Dafür sieben verschiedene öffentlich-rechtliche Sender
Der Tod von acht Menschen türkischer Herkunft hat Spekulationen über die Brandursache ausgelöst. Die NSU-Pannen sorgen in der Türkei für Zweifel an den Ermittlungen.
Das NSU-Verfahren gegen Beate Zschäpe werden nur wenige Interessierte beobachten können. Das Münchner Gericht will so einen Schauprozess vermeiden. Von Georg Etscheit
Die Regierung tut nach Einschätzung der Türkischen Gemeinde zu wenig zur Aufklärung der NSU-Morde. Gemeindechef Kolat klagt, die Kanzlerin schlage seine Einladung aus.
Der Bundespräsident will den Angehörigen der NSU-Mordopfer heute Solidarität und Unterstützung zusichern. Doch nicht alle sind an einem Treffen mit ihm interessiert.
Der Bericht zur V-Mann-Affäre bescheinigt den Berliner Behörden fehlende Sensibilität und organisatorische Mängel. Die NSU-Ermittlungen habe das jedoch nicht behindert.
Die Anwälte der mutmaßlichen NSU-Terroristin Beate Zschäpe hatten Widersprüche in der Anklageschrift beklagt. Doch den Vorwurf konnten sie nicht aufrecht erhalten.