Drei Jahre nach dem Missbrauchsskandal verspricht die Odenwaldschule eine wissenschaftliche Aufbereitung ihrer Vergangenheit. Eine Versöhnung ist noch nicht in Sicht.
Drei Jahre nach Bekanntwerden der Missbrauchsskandale hat sich wenig getan. Betroffene und ihre Unterstützer fühlen sich nicht ernst genommen, dabei bräuchten sie Hilfe.
Unausgelebtes Begehren, künstlerisch transformiert: Der Historiker Saul Friedländer spekuliert in seinem neuen Buch über das Sexualleben des Dichters Franz Kafka.
Christoph Röhls eindringliche Doku über die Odenwaldschule erscheint auf DVD. Im Interview spricht der Filmemacher über den öffentlichen Umgang mit sexuellem Missbrauch.
Die Grimme-Jury ehrt den Regisseur für seinen Film über Cyber-Mobbing. Auch unter den Preisträgern: "Dreileben" von Dominik Graf und die NRD-Produktion "Tatortreiniger".
Was macht ein gutes Internat aus? Der frühere Rektor der Landesschule Pforta, Karl Büchsenschütz, im Gespräch mit seiner ehemaligen Schülerin Caterina Lobenstein.
Der Opferverein Glasbrechen zahlt "Schmerzensgeld" an frühere Schüler der Odenwaldschule, die missbraucht wurden. Die Aufarbeitung der Schule wird scharf kritisiert.
1.000 Euro sollen Ehemalige der Odenwaldschule bekommen, die dort Opfer sexuellen Missbrauchs wurden. Die Schule rückt die Aussöhnung in weite Ferne, meint Meike Fries.
Adrian Koerfer gibt den Missbrauchsopfern der Odenwaldschule ein Gesicht und eine Stimme. Er fordert Entschädigung – manche beschimpfen ihn als Nestbeschmutzer.
In einem Berliner Freizeitpark wurden jahrelang Kinder und Jugendliche missbraucht. Die Ursache: Mechanismen wie in der Odenwaldschule und in katholischen Einrichtungen.
Odenwaldschule und Schloss Salem sind aus dem deutschen Internateverbund ausgetreten – eine Konsequenz aus der unzureichenden Aufarbeitung der Missbrauchsfälle.