Nachdem 1969 erstmals ein SPD-Politiker Bundeskanzler wurde, bauten CDU- und CSU-Anhänger einen eigenen Nachrichtendienst auf. Ein unglaublicher Spionagefall
Als Brandt Kanzler wurde, gründeten Unionsanhänger einen Dienst, der vertrauliche Informationen sammelte. Strauß unterstützte dessen Arbeit, Kohl wusste davon.
Was hätte wohl Marion Dönhoff zur griechischen Pleite und Europas Chancen gesagt? Die Texte der verstorbenen ZEIT-Chefredakteurin erscheinen nun als Lesebuch.
SPD-Veteran Egon Bahr sieht die Jahn-Behörde als Ursache der mentalen Spaltung der Deutschen und will sie abschaffen. In der Ost-CDU regt sich Widerstand.
Die EU kriselt: finanziell überspannt, überdehnt, die Währung hinüber. Zeit, sich wieder auf das eigentliche Ziel zu konzentrieren, kommentiert K. Polke-Majewski.
Deutschlands Parteienlandschaft verkommt zum spießigen Barockgarten. Die Steuerlast bleibt, die Atomkraft geht, die Freiheitsrechte treten auf der Stelle. Ein Kommentar
Willy Brandts Kniefall in Warschau vor 40 Jahren mahnt uns heute: Westeuropa macht einen Fehler! Es ignoriert die aufstrebenden osteuropäischen Staaten. Ein Kommentar
Seehofers Multikulti von rechts: Es gibt keine Garantie dafür, dass Deutschland weltoffen bleibt. Wie viel Engherzigkeit verträgt dieses Land? Ein Kommentar von Jörg Lau
Kooperation statt Konfrontation: Kanzlerin Merkel besucht Russlands Präsident Medwedjew und lobt die Zusammenarbeit zwischen beiden Staaten. Ein Kommentar
Marion Gräfin Dönhoff wäre am 2. Dezember hundert Jahre alt geworden. Theo Sommer erinnert sich an ihre Sicht der wichtigsten Ereignisse bundesdeutscher Geschichte.
Fritz Stern floh vor den Nazis nach Amerika, misstraute Deutschland und wurde doch sein Freund. Nun erhält er den Marion Dönhoff Preis für Versöhnung. Von Gunter Hofmann