Papst Franziskus hat ein neues Gremium geschaffen, um Reformen der Kurie vorzubereiten. Demokratisieren wird das die katholische Kirche nicht. Von W. Thielmann
Der neue Papst hat ein Gremium an der Spitze des Vatikans geschaffen, das einen Reform-Plan erarbeiten soll. Beobachter sprechen von einer "Revolution des Franziskus".
Besuch des Papstes, Fußballweltmeisterschaft, Olympische Spiele. Brasilien blickt auf bevorstehende Großereignisse und will sich rüsten – mit deutschen Gepard-Panzern.
Je bescheidener der Papst auftritt, desto weniger wird man ihm glauben. Das ist die Schizophrenie unserer Zeit. Evelyn Finger über die Kultur des Verdachts
Die brasilianische Bevölkerung ist schockiert über die Vergewaltigung einer US-amerikanischen Studentin in Rio. Die Frau wurde in einem Bus festgehalten und missbraucht.
Der neue Papst inspiriert deutsche Bischöfe wie Zollitsch und Woelki: Sie sprechen zu Ostern über Vermögensteuern, übertriebenen Reichtum und den Besitz ihrer Kirche.
Vor Gläubigen und Schaulustigen aus aller Welt feiert Papst Franziskus seine erste Ostermesse. Er forderte einen neuen Geist der Versöhnung und Frieden für Syrien.
Dass der neue Papst auch zwei Frauen die Füße gewaschen hat, bringt Konservative gegen ihn auf. Der Vatikan nennt "pastorale Gründe" für den Traditionsbruch.
Kardinal Bergoglio hat die katholische Kirche als egozentrisch angeprangert. Ihre Selbstbezogenheit sei Wurzel allen Übels, sagte er vor seiner Wahl zum Papst.
Franziskus hat die katholische Kirche an ihre soziale Verantwortung erinnert. Er kritisierte die Selbstbezogenheit der Kirche, sie solle besser "an die Peripherie" gehen.
Der Vatikan hat bis heute den ermordeten früheren Erzbischof von San Salvador, Óscar Romero, nicht selig gesprochen. Papst Franziskus sollte das nachholen.