Das zyprische Parlament hat einen Teil-Rettungsplan beschlossen: Ein Solidaritätsfonds soll Geld bringen, der Bankensektor wird reformiert. Offen ist die Zwangsabgabe.
Ein nationaler Hilfsfonds soll Staatsanleihen ausgeben und so den Staatsbankrott Zyperns abwenden. Ob es eine Zwangsabgabe auf hohe Bankguthaben gibt, ist noch offen.
Präsident Anastasiades stellt den Parteichefs einen neuen Rettungsplan vor: Eine abgespeckte Zwangsabgabe soll Sparer schonen, Staatsanleihen sollen Geld bringen.
Die Euro-Gruppe reagiert ungerührt auf die Ablehnung des Rettungspakets durch das Parlament. Nun beginnt Zyperns Präsident Gespräche mit Russlands Staatschef Putin.
Die Regierung in London sorgt vor für einen Bankrott Zyperns und fliegt Bargeld auf die Insel. Damit will sie notfalls ihre dort stationierten Soldaten bezahlen.
Mit großer Mehrheit hat das Parlament in Zypern eine Zwangsabgabe auf Bankguthaben abgelehnt. Damit ist das Rettungspaket der EU für das Land zunächst gescheitert.
Ein unabhängiger Presserat wird in Großbritannien künftig die Einhaltung ethischer Standards in den Medien überwachen. Verlage sehen die Pressefreiheit bedroht.
Guthaben bis zu 20.000 Euro sollen nun doch nicht mit einer Zwangsabgabe zur Rettung des Landes belastet werden. Ob die Euro-Finanzminister dem zustimmen, ist unklar.
Mehr als zwei Drittel der Zyprer sind empört über die Zwangsabgabe auf Spareinlagen. Die Regierung sucht verzweifelt nach einem Kompromiss. Von Gerd Höhler
In zehn Stufen müssen Bundestagsabgeordnete künftig Auskunft über ihre Nebeneinkünfte geben. Die neue Obergrenze liegt bei Einkünften über 250.000 Euro.
Die Parlamentarier in Straßburg haben sich gegen die EU-Kommission gestellt: Die Finanzplanung ist abgelehnt. Die Volksvertreter fordern neue Verhandlungen.
Zehn Jahre nach der Agenda 2010 ist Altkanzler Schröder beim Besuch in der SPD-Fraktion bejubelt worden. Kanzlerkandidat Peer Steinbrück ließ sich entschuldigen.